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KDR 100, TK25 1900 ff.

Burg Beilstein (Jossgrund)

Burg · 470 m über NN
Gemarkung Lettgenbrunn, Gemeinde Jossgrund, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Burg

Lagebezug:

15,5 km südöstlich von Gelnhausen

Lage und Verkehrslage:

Auf einer zwischen Villbach und Lettgenbrunn sich erhebenden 500 m hohen Bergklippe

Burgtyp: Höhenburg

Laufzeit: ? - Anfang 15. Jahrhundert

Besitzgeschichte: Ersterwähnung in einer 1343 vom Erzbischof von Mainz, Heinrich III. (reg. 1328-1346) ausgestellten Urkunde, in welcher Fritz von Forstmeister als Erbburgmann bestätigt wird. 1346 wird die Burg an die Herren von Forstmeister, Thüngen und Hoelin verpfändet.

Baubeschreibung: Wohl kleinere Burganlage mit Vorburg.

Abgang: Wohl in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts verfallen.

Erhaltungszustand: Reste eines rechteckigen Berings.

Ersterwähnung:

1343

Siedlungsentwicklung:

Die vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtete Burg war um 1427 bereits verfallen.

Burgen und Befestigungen:

  • Auf einem Basaltkegel Reste einer kleinen Burg sowie einer Vorburg

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3528870, 5559413
UTM: 32 U 528784 5557629
WGS84: 50.170167° N, 9.403056° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43501602003

Verfassung

Altkreis:

Gelnhausen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1343 wird der Edelknecht Fritz Forstmeister von Gelhausen als Erbburgmann eingesetzt. Mainz besaß einen Teil der Burg als Eigen und gab ihn als Adlige aus.
  • Mit dem Übergang der Herrschaft an die Grafen von Hanau verlor die burg an Bedeutung.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Burg Beilstein (Jossgrund), Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12899> (Stand: 17.2.2014)