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KDR 100, TK25 1900 ff.

Lützel-Wiebelsbach

Ortsteil · 270 m über NN
Gemeinde Lützelbach, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

15 km nordöstlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Geschlossenes Dorf im Buntsandsteingebiet des Odenwaldes bei doppelseitiger Gehängelage

Ersterwähnung:

1821

Historische Namensformen:

  • Lützel-Wiebelsbach (1821)
  • Lützelwiebelsbach (1972)
  • Lützelbach (1973)

Ortsteile:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3505380, 5516744
UTM: 32 U 505303 5514977
WGS84: 49.787229° N, 9.073668° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437010030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2576, davon 1201 Acker, 188 Wiesen, 1069 Wald
  • 1961 (Hektar): 644, davon 218 Wald (= 33.85 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 1722, davon 965 evangelisch (= 56.04 %), 741 katholisch (= 43.03 %)
  • 1970: 5645 Einwohner

Diagramme:

Lützel-Wiebelsbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Breuberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Neustadt
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • 1972: Amtsgericht Höchst

Gemeindeentwicklung:

1821 Zusammenschluss der beiden Dörfer Lützelbach und Wiebelsbach zur Gemeinde Lützel-Wiebelsbach.

Zum 1.2.1971 Zusammenschluss der Gemeinden Haingrund und Seckmauern zur Gemeinde Steinbachtal.

Ebenfalls zum 1.2.1971 Anschluss von Breitenbrunn an die Gemeinde Lützel-Wiebelsbach.

Zum 31.12.1971 Anschluss von Rimhorn an die Gemeinde Lützel-Wiebelsbach (mit Breitbrunn).

Am 1.8.1972 Zusammenschluss der Gemeinden Lützel-Wiebelsbach (Lützelbach (Ortsteil) und Wiebelsbach mit Breitbrunn und Rimhorn) und Steinbachtal (Haingrund, Seckmauern) zur neuen Großgemeinde Lützelwiebelsbach.

Seit dem 1.7.1973 Großgemeinde umbenannt in Lützelbach.

Kultur

Schulen:

1910 Simultanschule mit drei Klassen, Schulhäuser von 1870, 1885 und 1902

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Lützel-Wiebelsbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14007> (Stand: 1.3.2022)