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Historisches Ortslexikon
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- 5418 Gießen
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Schurfheim
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Wüstung · 170 m über NN
Gemarkung Lich, Gemeinde Lich, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
0,5 km südwestlich von Lich
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Ersterwähnung:
1223
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Letzterwähnung:
1436
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Siedlungsentwicklung:
1436 mit den wustenungen Husen Rodenscheit S. Westewig... (Küther, Wüstung Hausen, S. 212 Nr. 27)
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Historische Namensformen:
- Scurpheim, in (1223) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 11]
- Schurfheim, de (1239) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 28]
- Scurpheim, von (1334) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 2, Nr. 602]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3487002, 5598181
UTM: 32 U 486933 5596382
WGS84: 50.519245° N, 8.815673° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53101106010
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1271 erhält Werner von Falkenstein bei F.er Teilung das zum Gericht Lich gehörige Schurfheim.1436 ist die Wüstung Schurfheim. Zubehör des Gericht Lich aus der falkenstein. Erbschaft der Grafen von Solms
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Altkreis:
Gießen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1223 tauscht der Ritter C. von Kriftel mit Kloster Arnsburg 1 Hufe in Schurfheim gegen dessen Güter zu Rockenberg, die erbereits gegen Zahlung eines jährlichen Zinses innehatte (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 11).
- 1296 tauscht Werner von Falkenstein dem Ritter Tilo von Bellersheim seine Güter in Wohnbach gegen solche in Lich und Schurfheim (Solmser Urkunden 1 Nr. 55).
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Wagner, Wüstungen Hessen Oberhessen, S. 161 f.
- Reichardt, Siedlungsnamen, S. 335.
- Küther, Marienstift Lich, S. 3 und 7
- Zitierweise ↑
- „Schurfheim, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10461> (Stand: 8.11.2017)

