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Portrait

Franz Hermann Woweries
(1908–1948)

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GND-Nummer

127362991

Woweries, Franz Hermann [ID = 16389]

* 22.6.1908 Hannover, † 14.12.1948 Weilburg, evangelisch
Parlamentarier, Landrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Mühlhausen (Thüringen)
  • „Studium im Dienst der Bewegung aufgegeben“ (zitiert nach Klein, S. 241)
  • Betätigung in verschiedenen völkischen Jugendverbänden, zuletzt in der Hitlerjugend
  • 1925 Eintritt in die SA
  • 27.9.1927 Eintritt in die NSDAP
  • ab Februar 1928 hauptamtlich in der NSDAP tätig
  • 12.1928 Propagandaleiter und Pressereferent der Reichsjugendführung der Hitlerjugend in Plauen (Vogtland)
  • 8.1929 Gaugeschäftsführer der NSDAP-Gauleitung Hessen
  • 1930 Bezirksleiter Kinzigtal der NSDAP und „mit 22 Jahren bestätigter Reichsredner der NSDAP“ (zitiert nach Klein, S. 241)
  • 1931 Gaupropagandaleiter Hessen-Nassau der NSDAP, danach Gauschulungsleiter und Leiter der politischen Abteilung im Büro des Reichsstatthalters Sprenger
  • 1931 und 1933-1935 Gaupresseamtsleiter in Hessen-Nassau
  • vielfältige Tätigkeit als Autor und Herausgeber von NSDAP-Publikationen
  • 1.10.1935 Reichsamtsleiter im Hauptschulungsamt und 1939-1941 Hauptschriftleiter der Schulungsbriefe der NSDAP und der Deutschen Arbeitsfront in Berlin
  • 1937-1941 auch Hauptschriftleiter des Parteiorgans „Der Hoheitsträger“
  • 1938 Gründer und Hauptschriftleiter der „Ostmarkbriefe“ in Wien
  • 1938-1940 als Oberleutnant bei der Wehrmacht
  • 1942 Hauptbereichsleiter der NSDAP, SS-Hauptsturmführer im Sicherheitsdienst
  • 1.3.1943 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Oberlahnkreises in Weilburg, dort bis 1945 tätig

Funktion:

  • Oberlahnkreis, Landrat, 1943-1945

Werke:

Lebensorte:

  • Mühlhausen (Thüringen); Plauen (Vogtland); Berlin; Weilburg
Familie

Vater:

Woweries, Franz

Mutter:

Lopan, Dorette Sophie Marie Martha

Partner:

  • Stephan, Gertrud* Eugenie, (⚭ Frankfurt am Main 23.1.1932)
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

C. Lauterwasser, Frankfurt a.M., WoweriesFranzHermann, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Woweries, Franz Hermann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/127362991> (Stand: 14.12.2025)