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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 22. Besse

Mattenberg

Wüstung
Gemarkung Oberzwehren, Gemeinde Kassel, Stadt Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

6 km südwestlich von Kassel

Lage und Verkehrslage:

Mattenberg liegt nach dem Hasunger Gültregister von 1515 in der Nähe von Oberzwehren.

Unter den Nationalsozialisten entsteht Oberzwehren Lager „Mattenberg“ für Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, Henschel-Flugmotorenwerk

Ersterwähnung:

1081

Siedlungsentwicklung:

Bereits im 14. Jahrhundert nur noch als Flurbezeichnung verwendet, daher zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (1145)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3530557, 5682061
UTM: 32 U 530471 5680228
WGS84: 51.272578° N, 9.436812° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

61100009602

Frühere Ortskennziffer:

611000097;

Verfassung

Altkreis:

Kassel, kreisfreie Stadt

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1081 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried I. dem Kloster Hasungen den Besitz einer Hufe in Mattenberg. 1264 kommt im Tausch u.a. 1 Hube von Ludwig, Gerhard und Gerlach, den Söhnen des verstorbenen Ritters Gerlach von Zwehren hinzu.
  • 1145 wird bei Errichtung und Ausstattung des Klosters Weißenstein diesem von Erzbischof Heinrich von Mainz eine Hufe in Mattenberg bestätigt.
  • 1299 schenkt Ludwig von Zwehren der Äbtissin Luckardis und dem Konvente zu Kaufungen u.a. 4 Hufen in Mattenberg.

Zehntverhältnisse:

1386 belehnt Adolf Erzbischof zu Mainz Hermann von Beymburg mit dem halben Zehnten zu Mattenberg, vier Malter Korns Hessischen Maßes aus zwei Zehnten zu Heckershusen und zu Germeshausen.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mattenberg, Stadt Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2473> (Stand: 27.8.2023)