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Historisches Ortslexikon
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Mattenberg
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Wüstung
Gemarkung Oberzwehren, Gemeinde Kassel, Stadt Kassel
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6 km südwestlich von Kassel
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Lage und Verkehrslage:
Mattenberg liegt nach dem Hasunger Gültregister von 1515 in der Nähe von Oberzwehren.
Unter den Nationalsozialisten entsteht Oberzwehren Lager „Mattenberg“ für Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, Henschel-Flugmotorenwerk
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Ersterwähnung:
1081
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Siedlungsentwicklung:
Bereits im 14. Jahrhundert nur noch als Flurbezeichnung verwendet, daher zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon wüst.
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Historische Namensformen:
- Mathenberge (1081) [Fälschungen um 1100 HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 585 und HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 586. Druck UB Mainz 1, S. 253-258, Nr. 358]
- Matenberch, in (1145) (Klosterarchive 2: Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, 502-503, Nr. 1361)
- Mattenberge (1260) [HStAM Bestand Urk. 39 Nr. 3]
- Mattenberge, in (1264) [HStAM Bestand Urk. 39 Nr. 10]
- Mattenberge (1386) [HStAM Bestand Urk. 113 Nr. 18]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa (1145)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3530557, 5682061
UTM: 32 U 530471 5680228
WGS84: 51.272578° N, 9.436812° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
61100009602
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Frühere Ortskennziffer:
611000097;
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Kassel, kreisfreie Stadt
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Um 1081 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried I. dem Kloster Hasungen den Besitz einer Hufe in Mattenberg. 1264 kommt im Tausch u.a. 1 Hube von Ludwig, Gerhard und Gerlach, den Söhnen des verstorbenen Ritters Gerlach von Zwehren hinzu.
- 1145 wird bei Errichtung und Ausstattung des Klosters Weißenstein diesem von Erzbischof Heinrich von Mainz eine Hufe in Mattenberg bestätigt.
- 1299 schenkt Ludwig von Zwehren der Äbtissin Luckardis und dem Konvente zu Kaufungen u.a. 4 Hufen in Mattenberg.
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Zehntverhältnisse:
1386 belehnt Adolf Erzbischof zu Mainz Hermann von Beymburg mit dem halben Zehnten zu Mattenberg, vier Malter Korns Hessischen Maßes aus zwei Zehnten zu Heckershusen und zu Germeshausen.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Kassel-Lexikon, Bd. 2: L-Z, S. 66 (Mattenbergsiedlung)
- K. Heinemeyer, Königshöfe und Königsgut im Raum Kassel, S. 297 (Register)
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 322
- Zitierweise ↑
- „Mattenberg, Stadt Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2473> (Stand: 27.8.2023)

