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Hessische Biografie

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Süskind, Samuel [ID = 23827]

* 22.12.1811 Kirchheimbolanden, † 29.1.1894 Frankfurt am Main, jüdisch
Rabbiner
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Süßkind, Samuel
Wirken

Werdegang:

  • Wintersemester 1834/35 bis Sommersemester 1836 Studium der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München
  • Mai 1836 Staatsprüfung in München
  • Ordination durch Rabbiner Hirsch Aub, GND, in München und Rabbiner Löb Ellinger in Mainz
  • 3.1.1839 Zurückweisung der eingereichten Dissertationsschrift "Über den Charakter der talmudischen Bibelexegese" durch die Philosophische Fakultät der Universität Marburg, da diese nicht in lateinischer Sprache verfasst wurde und laut Ansicht von Prof. Dr. Hermann Hupfeld keinen hinlänglichen wissenschaftlichen Wert besaß
  • 1843/44 Religionslehrer, Prediger und Rabbinatsverwalter in Weilburg an der Lahn
  • 1844-1884 Bezirksrabbiner des Bezirks Wiesbaden, zu dem auch die jüdische Gesamtgemeinde Wallau gehörte
  • 1858-1860 Mitherausgeber der Monatsschrift "Der israelitische Volkslehrer"
  • 1869 Einweihung der Synagoge in Wiesbaden gemeinsam mit Rabbiner Dr. Abraham Geiger
  • sein Wirken war von großer Bedeutung für das Judentum im Nassauer Land
  • 1884 Eintritt in den Ruhestand

Funktion:

  • Weilburg, Stadtrabbiner, Bezirksrabbiner, 1843-1844
  • Wiesbaden, Stadtrabbiner, Bezirksrabbiner, 1844-1884

Werke:

Lebensorte:

  • München; Weilburg; Wiesbaden; Frankfurt am Main
Familie

Vater:

Süskind, Moses, Handelsmann

Mutter:

Salm, Therese

Partner:

  • Wetzlar, Jette
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Süskind, Samuel“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1053243197> (Stand: 14.8.2026)