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KDR 100, TK25 1900 ff.

Klostermühle (Georgenmühle)

Mühle · 220 m über NN
Gemarkung Homberg (Efze), Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Mühle

Lagebezug:

Am Südost-Rand der Stadt Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Beim ehemaligen Kloster Georgenberg (s. d.). Flurname die, nach der Klostermühle.

Ersterwähnung:

1299

Siedlungsentwicklung:

Anfang 16. Jahrhundert in 2 Teile getrennt: Oberste und Unterste Mühle.

1574: wieder vereinigt.

1923: Stillegung.

Historische Namensformen:

  • molendinum conventui (1299) [Staatsarchiv Marburg Urkunden Kloster Homberg]
  • st. Jurgen molnn (1402)
  • moeln poben dem cloester, an der (1495)
  • sente Jorgen moeln (1495)
  • Moeln des Closters Sanct Jeorgenn (1537)
  • Molnn vor Hoemberg unter dem Cloister gelegen, von unsern zweyen (1540)
  • Jorgen Mohln, bei (1587)
  • Kloster-Mühle
  • Georgenmühle
  • Georgen-Mühle

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3529150, 5655089
UTM: 32 U 529064 5653267
WGS84: 51.030215° N, 9.414471° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400906023

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Vermutlich schon zwischen 1217 und 1228 durch Landgraf dem Kloster St. Georg-Homberg geschenkt.
  • 1299: Landgraf Heinrich bezeugt, dass Grund und Boden des Georgenklosters und der Mühle von ihm und seinen Vorfahren zur Verfügung gestellt.
  • 1495: Hans Burckhard verkauft Zinsen aus der Klostermühle.
  • 1521: Klaus Kortrock und nach ihm Müller Stein betreuen die Oberste Klostermühle.
  • Hans Schnell (1537) die Unterste Klostermühle.
  • 1540: Kaspar Buerlein in der Obersten Klostermühle.
  • 1552: Hans Becker in der Obersten, Hans Reinacker in der Untersten Klostermühle.
  • 1574: Hans Weißenstein.
  • 1587: Klostermühle gehört der Universität Marburg.
  • 1593: Klostermüller Krausheubt,
  • 1598: Jakob Weißenstein,
  • 1608: der alte Jakob,
  • 1631: Christoph Bauer,
  • 1648 und 1677: Johann Keppler,
  • 1712 und 1720: Johann Friedrich Göbell,
  • 1748: Johann Brand,
  • 1833: Adam Humburg,
  • Anfang 20. Jahrhundert Müller Biermann,
  • danach bis 1923 Hermann Bott.
Nachweise

Literatur:

  • Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 178 f.
  • E. Kaiser, Aus der Geschichte der Homberger Mühlen. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Neue Folge 80 (1969), S. 96 f.
Zitierweise
„Klostermühle (Georgenmühle), Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4472> (Stand: 9.11.2017)