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Steinmühle

Mühle · 178 m über NN
Gemarkung Cappel, Gemeinde Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Mühle

Lagebezug:

4 km südlich Marburg.

Lage und Verkehrslage:

Landschulheim auf dem Ufergelände in der Lahnniederung bei dem ehemaligen Mühlengehöft am linken Flußufer.

Ersterwähnung:

1299

Siedlungsentwicklung:

Die 1299 erstm. genannt Mühle kurz vor 1492 an anderer Stelle durch einen steinernen Neubau ersetzt. 1513: Brand, dann bis 1526 wüst; damals wiederaufgebaut. Mühlenbetrieb bis 1935. Seit 1949 besteht auf dem Gelände der St. das private Landschulheim St. mit Tagesschule (Gymnasium) (ehem. Dr. Müllers Privatlehranstalt in Marburg); seit 1954 staatl. anerkannt

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3482935, 5626210
UTM: 32 U 482867 5624399
WGS84: 50.771105° N, 8.757034° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53401409002

Frühere Ortskennziffer:

53401435102

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

Altkreis:

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1299 wahrsch. landgräflich Mühle. 1370 ist die Mühle von den Döring verlehnt. 1413 tritt der Landgraf in den halben Besitz der St. ein; 1471 und später: landgräflich Mühle, die meist in Zeitpacht verliehen war. Bis 1850 Staatseigentum, seitdem im Besitz des Pächters. - 1737 verfügte die Mühle über 4 Mahlgänge und 1 Schlaggang; 1814: 3 Haupt (Mahl-)gänge und 2 angehängte Gänge (darunter 1 Schlaggang). Eingebannt waren 1741: Ebsdorf, Hachborn, Beltershausen, Mölln, Heskem, Wittelsberg, Leidenhofen, Cappel, Gisselberg, Hassenhausen, Erbenhausen, Bellnhausen, Moischt und Hahnerheide
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Steinmühle, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9342> (Stand: 20.6.2018)