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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Hartmannshausen
-
Wüstung · 245 m über NN
Gemarkung Gonterskirchen, Gemeinde Laubach, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
8,5 km südöstlich von Grünberg
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Lage und Verkehrslage:
Im Bachbett der oberen Wetter vermutlich östlich einer alten Flußübergangsstelle.
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Ersterwähnung:
1340
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Letzterwähnung:
1497
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Siedlungsentwicklung:
Wüstung 1503
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Historische Namensformen:
- Wartmanshusin (1340) [Urkundenbuch der Herren von Hanau 2, Nr. 560]
- Fahrtmanshußen (1398) [Baur, Hessische Urkunden 1 (Starkenburg und Oberhessen), Nr. 1268]
- Fartmanßhußenn (1497) [Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1, Nr. 694]
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Bezeichnung der Siedlung:
- Dorf 1340 und 1432
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3502900, 5600492
UTM: 32 U 502824 5598692
WGS84: 50.540159° N, 9.039858° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53101003002
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1341 und 1432: Gericht Laubach
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Altkreis:
Gießen
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Herrschaft:
Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Hartmannshausen als Zubehör von Laubach an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1548 gestatten die Grafen Reinhard und Friedrich Magnus von Solms den Einwohner des Dorfes Freien-Seen, daß sie zur Verbesserung ihres Weidegangs neben den Einwohnern von Laubach in den 4 Wüstungen Kreuz-Seen, Baumkirchen, Freien-Seen und Germannshausen weiden dürfen (Solmser Urkunden 3 Nr. 2862).
- 1497 kaufen die Antoniter zu Grünberg von einem Laubacher Bürger dessen Wiese zu Freien-Seen. (vgl. Ziff. 2 b).
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Zehntverhältnisse:
1726 belehnen die Grafen von Solms die von Lehrbach mit dem Zehnten zu Hartmannshausen; Neubelehnung 1789 (Solmser Urkunden 3 Nr. 4614,4616, 4861).
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Hartmannshausen, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10316> (Stand: 8.11.2017)

