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Hessische Biografie

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Portrait

Friedrich Levin Freiherrr von Lindelof
(1794–1882)

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Lindelof, Friedrich Levin Freiherrr von [ID = 9295]

* 10.7.1794 Oldenburg, † 16.5.1882 Darmstadt, evangelisch
Prof. Dr. jur.; Wirklicher Geheimer Rat – Jurist, Professor, Minister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Lindelof, Friedrich* Levin von

Wirken

Werdegang:

  • 1811 Studium in Heidelberg, Dijon und Paris
  • 2.3.1816 Promotion zum Dr. jur. in Göttingen
  • 1816 Privatdozent in Göttingen
  • 1817 außerordentliches Mitglied des Spruchkollegiums in Göttingen
  • 1818 Assessor der Justizkanzlei in Oldenburg
  • 22.2.1823 fünfter ordentlicher Professor der Rechte an der Universität Gießen
  • 6.7.1826 Universitäts-Deputatus bei der Polizei-Deputation zu Gießen
  • 19.11.1830 Großherzoglich Hessischer Wirklicher Oberappellationsgerichtsrat in Darmstadt
  • 9.8.1838 Ministerialrat im Ministerium des Innern und der Justiz
  • 3.4.1832 zu den Sitzungen des Staatsrats berufen
  • entwirft das hessische Strafgesetzbuch (1837)
  • 11.1.1841 Ritterkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen
  • 1.10.1847 Direktor des Oberstudienrates und des Justizministeriums
  • 14.6.1853-1858 Präsident des Justizministeriums
  • 26.12.1858-1872 Wirklicher Geheimrat und Minister der Justiz mit dem Prädikat Excellenz
  • 6.6.1860 Präsident des Staatsrats
  • 1871-1872 auch Minister des großherzoglichen Hauses und des Äußeren
  • 6.4.1871-13.9.1872 Präsident des Gesamtministeriums (Ministerpräsident)
  • Großherzoglich Hessischer Adelsanerkennung: Darmstadt 7.10.1825
  • Großherzoglich Hessischer Freiherrenstand: Darmstadt 25.8.1862

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, Präsident des Justizministeriums, 1853-1871
  • Hessen, Großherzogtum, Präsident des Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Äußeren, 1871-1872
  • Hessen, Großherzogtum, Präsident des Gesamtministeriums, 1871-1872

Werke:

  • Institutiones juris Romani privati, 1818.
  • Deutsche Reichsgeschichte, 1827.
  • Grundriss des deutschen Staatsrechts, 1828.
  • Von dem Rechte der Bundes-Austrägalgerichte Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen Fristversäumnisse zu erteilen, 1838.

Lebensorte:

  • Heidelberg; Dijon; Paris; Göttingen; Oldenburg; Gießen; Darmstadt
Familie

Vater:

Lindelof, Georg Nikolaus von, 1758–1833, Großherzoglich Oldenburgischer Kammerrat, Großherzoglich Oldenburgische Adelsanerkennung: 16.9.1829

Mutter:

Römer, Sophie von, 1769–1847, aus Rastede

Partner:

  • Hillingh, Amalie, (⚭ Emden 25.8.1825) * Emden 5.7.1806, † Darmstadt 19.1.1886, Tochter des Adolph Hillingh, Oberpostmeister in Emden, und der Friederike Georg

Verwandte:

  • Lindelof, Friedrike von <Tochter>
  • Lindelof, Adolf Freiherr von <Sohn>, 1828-1905
  • Lindelof, Heinrich* Ernst Karl Freiherr von <Sohn>, 1830-1911, Großherzoglich Hessischer Kammerherr, Grundbesitzer in Ungarn
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Lindelof, Friedrich Levin Freiherrr von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117015814> (Stand: 10.7.2025)