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Hessische Biografie

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Portrait

Johann Ernst Christian Schmidt
(1772–1831)

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Schmidt, Johann Ernst Christian [ID = 5372]

* 6.1.1772 Busenborn, † 4.6.1831 Gießen, evangelisch
Prof. D. theol.; Dr. phil. h.c. – Theologe, Professor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Unterricht im Elternhaus
  • bis zu seinem elften Lebensjahr in Busenborn, dann in Heidelbach bei Alsfeld
  • 1788 Studium der Theologie an der Universität Gießen
  • 1791 Prüfung als Predigtkandidat
  • 11.1.1793 Privatdozent in Gießen, Vorlesungen über über das Neue Testament, griechische Klassiker und Kirchengeschichte
  • 3.8.1794 Pädagoglehrer in Gießen
  • 5.3.1798 vierter ordentlicher Professor der Theologie an der Universität Gießen
  • Ruf an die Universität Rostock abgelehnt
  • 1803 Universitätsbibliothekar in Gießen
  • Ablehnung eines Rufes an die Universität Heidelberg
  • 1803-5.10.1830 Kirchen- und Schulrat
  • 1803 hessen-darmstädtischer Historiograf
  • 1.8.1806 theologische Doktorwürde der Universität Halle
  • 1806-1808 Superintendent i.V.
  • 6.9.1808 Ernennung zum Geistlichen Geheimen Rat
  • 22.3.1812-12.4.1827 Geschäftsführer des neu gegründeten philologischen Seminars der Universität Gießen
  • 20.11.1816 philosophische Ehrendoktorwürde der Universität Gießen
  • 3.5.1820 Prälat
  • 1820-1830 1.-4. Landtag als Prälat Mitglied der Ersten Kammer der Landstände des Großherzogtum Hessen in Darmstadt

Funktion:

  • Hessen, Großherzogtum, 01. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1820-1821
  • Hessen, Großherzogtum, 02. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1823-1824
  • Hessen, Großherzogtum, 03. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1826-1827
  • Hessen, Großherzogtum, 04. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1829-1830

Netzwerk:

Akademische Qualifikation:

  • 1798-1831 ordentlicher Professor der Theologie der Universität Gießen
  • 1806 Promotion zum Dr.theol. an der Universität Halle
  • 1816 Promotion zum Dr.phil. h.c. an der Universität Gießen

Akademische Vita:

  • 1793 Privatdozent in Gießen
  • 1794 Lehrer am Pädagog in Gießen
  • 1803 Universitätsbibliothekar

Akademische Ämter:

  • 1812/1813-1827 Direktor des Philologischen Seminars
  • 1824 Inhaber der zweiten philosophischen Lehrerstelle

Mitgliedschaften:

  • 1803 Mitglied der Gesetzgebungskommission

Werke:

Lebensorte:

  • Busenborn; Heidelbach; Gießen
Familie

Vater:

Schmidt, David Jakob, 1736–1803, Pfarrer und Lehrer in Busenborn, später in Heidelbach bei Alsfeld

Mutter:

Klein, Louise Catharina

Partner:

  • Minnigerode, Sophie, (⚭ 1800) Tochter des Johann Henrich Benjamin Minnigerode, Syndicus in Alsfeld
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 788. - Original: Staatsarchiv Darmstadt

Zitierweise
„Schmidt, Johann Ernst Christian“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117510181> (Stand: 4.6.2025)