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Historisches Ortslexikon

Horloff
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Wüstung
Gemarkung Hungen?, Gemeinde Hungen, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
7,5 km südöstlich von Lich
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Ersterwähnung:
778
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Letzterwähnung:
780/817
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Historische Namensformen:
- Hornufa (778) [Kop. XV Küther, Wüstung Hausen, S. 189-190, Urkunden- und Regestenanhang Nr. 1]
- Hurnaffa, in villa (in Hurnafere marca) (780) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3024=3751a]
- Hornaffa, in villa (790) [2. Hälfte XII Jh., Codex Laureshamensis III, Nr. 3024=3751a, Nr. 3022=3756d]
- Hurnuffa, in villa (780/817, 802/17) [2. Hälfte XII Jh., Codex Eberhardi 1 II S. 208, 210 = Dronke, Traditiones Capitulum 42 Nr. 119, 144]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa 780 (Codex Laureshamensis III Nr. 3024=3751a)
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53100800001
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 780: Mark Horloff, Wetterau
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Altkreis:
Gießen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 778 schenkt Abt Beatus dem Kloster Honau im Elsaß seine Eigenkirche in Horloff mit Zubehör.
- 780 schenkt Erpolach dem Kloster Lorsch in Horloff 30 Morgen Ackerland. 790 schenkt Bertolach dem Kloster Güterbesitz in Rehborn und (Wüstung) Horloff (vgl. Ziff. 2b).
- Um 780/817 schenkt Gerunc Kloster Fulda seinen Besitz in Horloff; 802/17 erhält Fulda von Altrat und Richart einen Weingarten und eine Hofstätte nebst Obstgarten in Horloff (vgl. Ziff. 2b)
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- 778 überträgt Abt Beatus seine Eigenkirche in Horloff dem Kloster Honau (vgl. Ziff. 3b)
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Küther, Geschichte des Grasser Berges, S. 10-14,
- Stengel, Abhandlungen zur hessischen Geschichte, S. 187, 192 u. 396 (Anm. 173).
- Zitierweise ↑
- „Horloff, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10338> (Stand: 8.11.2017)
