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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 60. Marburg

Weidrichshausen

Wüstung · 233 m über NN
Gemarkung Schönstadt, Gemeinde Cölbe, Landkreis Marburg-Biedenkopf 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9,5 km nordöstlich von Marburg

Lage und Verkehrslage:

Westlich Schönstadt vor dem Hohen Berg unweit des Zusammenflusses zweier Bachläufe; Flurnamen Weidrichshausen.

Ersterwähnung:

1271

Siedlungsentwicklung:

Nach 1464 zunächst offenbar partielle, nach 1708/10 totale Ortswüst Keramikfunde beginnend um 700 bis 14. Jahrhundert

Historische Namensformen:

  • Widerhusin (1271) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1, 1 Nr. 264]
  • Witirchusen (1292)
  • Wityrchusen (1292)
  • Wytrigishusin (1306)
  • Wyderighusen (1395)
  • Weihershausen (1570)
  • Weidrighausen (1571)
  • Weiderichhausen (1708/10)
  • Weyrichhausen (1712)
  • Weidighausen [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]

Bezeichnung der Siedlung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3486700, 5639850
UTM: 32 U 486631 5638034
WGS84: 50.893815° N, 8.80991° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53400605007

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1395: GerichtSchönstadt

Altkreis:

Marburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1271 verkaufen die von Dernbach dem Deutsche Orden Marburg Hörige zu W. 1292 verkaufen die von Gershausen dem Deutsche Orden Güterbesitz; weitere Gütererwerbung des Deutsche Orden 1306. 1358 und 1458 verfügt der Deutsche Orden über 1 Hof in XV. - 1464 sind die von Fleckenbühl in XV. begütert. - Der Zehnte war 1388 nassau-dillenburg. Lehen der von Hohenfels
Kirche und Religion

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk Schönstadt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Weidrichshausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9381> (Stand: 6.6.2024)