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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117441511
Wolff, Julius Leonhard [ID = 24342]
- * 14.5.1848 Halberstadt, † 17.2.1934 Bonn
Dr. phil. – Dirigent, Violinist - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1862-1865 Ausbildung am Konservatorium in Köln
- 1866-1867 als Mozartstipendiat in Paris
- 1868-1870 Besuch der Hochschule für Musik in Berlin
- ab 1871 Erster Geiger des „Gräflich Hochbergschen Streichquartetts“ in Schlesien
- ab 1875 Universitätsmusikdirektor in Marburg
- 1880-1884 Dirigent des Cäcilien-Vereins und des Männergesangsvereins in Wiesbaden
- anschließend in Bonn tätig
- bis 1898 Städtischer Musikdirektor in Bonn
- bis 1915 Universitätsmusikdirektor in Bonn
- 1885 Professorentitel
- 1891-1915 (Emeritierung) außerordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bonn
- er schuf Orchesterstücke, Kammermusik, Chöre und Lieder
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Werke:
- Das musikalische Motiv, seine Entwicklung und Durchführung
- J. S. Bachs Kirchenkantaten (1913)
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Lebensorte:
- Köln; Paris; Berlin; Marburg; Wiesbaden; Bonn
- Familie ↑
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Vater:
Wolff, Hermann, Musikdirektor
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Mutter:
Holberg, Therese
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Partner:
- Waitz, Anna, (⚭ Darmstadt 21.4.1877) * Marburg 17.4.1854, † 1884, Tochter des Theodor Waitz und der Louise Beck
- Marx, Julie Maria* Susanne, 1858–1904
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Verwandte:
- Wolff, Kurt* August Paul <Sohn>, 1887–1963
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 901 Nr. 174 (Darmstadt, Heiratsnebenregister, 1877, Nr. 77)
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Literatur:
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 886, Nr. 4846
- Zitierweise ↑
- „Wolff, Julius Leonhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117441511> (Stand: 21.5.2026)
