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KDR 100, TK25 1900 ff.

Konradsrode

Wüstung · 225 m über NN
Gemarkung Garbenteich, Gemeinde Pohlheim, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

5 km nordwestlich Lich

Lage und Verkehrslage:

Wüstung Siedlung am Oberlauf des Lückebaches; Flurname Zu Konradsrod, Konradsröder Feld

Ersterwähnung:

1129

Letzterwähnung:

1470

Siedlungsentwicklung:

Wüstung 1470

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa 1129 (vgl. Ziff. 2b)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3483114, 5600632
UTM: 32 U 483046 5598832
WGS84: 50.541179° N, 8.76074° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53101402005

Verfassung

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1129 schenkt Gräfin Clementia von Gleiberg zur Austattung der Klostergründung Schiffenberg 2 Mansen Ackerland in Konradsrode. 1270 erneuert der Alsfelder Bürger Friedrich Diues die Übertragung seiner Güter in Konradsrode und Garbenteich an das Kloster Arnsburg (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 124).
  • Stift Zelle (Schiffenberg) verfügt im 14. Jahrhundert über Pachteinnahmen (Römer, Einkünfteverzeichnisse).

Zehntverhältnisse:

Der Zehnte zu Konradsrode ist 1326 gemeinsamer Besitz des Deutschen Orden und des Nonnenklosters Celle (Schiffenberg) (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 2 Nr. 489)

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Konradsrode, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10363> (Stand: 8.11.2017)