Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5022 Schwarzenborn
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 53. Schwarzenborn

Schachtenbach

Hof · 293 m über NN
Gemarkung Spieskappel, Gemeinde Frielendorf, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung ↑

Ortstyp:

Hof

Lagebezug:

9 km nordöstlich von Ziegenhain.

Lage und Verkehrslage:

1,7 km südöstlich von Spieskappel. Hof im Bereich einer Ortswüstung auf einem nach Norden abfallenden Feldrücken über einer Schleife des Ohe-Bachs.

Straße Großropperhausen - Spieskappel bzw. Frielendorf.

Ersterwähnung:

1197

Siedlungsentwicklung:

Wüstung nach 1335.

Im Bereich der Ortswüstung wurde Ende des 19. Jahrhunderts die bestehende Hofsiedlung errichtet.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • wustenung 1522 (Bestand 319 Ziegenhain, Acc. 1930/16);
  • Hof 1885
  • Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt (Hof).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3524041, 5646855
UTM: 32 U 523957 5645036
WGS84: 50.956438° N, 9.3411° O OpenLayers

Statistik ↑

Ortskennziffer:

63400413004

Einwohnerstatistik:

  • Nach 1335: wüst.
  • 1522: wüst.
  • 1885: 2 Wohnhäuser mit 7 Bewohnern.
Verfassung ↑

Verwaltungsbezirk:

  • undatiert: Amt Homberg

Altkreis:

Ziegenhain

Gericht:

  • Zur iurisdictio vgl. Besitz 1335.
Besitz ↑

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1197 besitzt Kloster Spieskappel in Schachtenbach Einkünfte in Höhe von 7 Solidi.
  • 1335: Gegen Zusage einer lebenslangen Fruchtrente treten die von Heimbach Spieskappel ihre bebauten und unbebauten Güter zu Schachtenbach mit allem Zubehör und dem gesamten Zehnten ab, ausgenommen die iurisdictio.
  • 1522 ist die Wüstung Schachtenbach mit allem Grund und Boden Erbe und Eigen des Klosters Spieskappel.
  • Anfang 16. Jahrhundert sind die zugehörigen Wiesen an Einwohner aus Frielendorf und Spieskappel verpachtet.
  • Später war Schachtenbach als Zubehör von Großropperhausen Lehen der von Gilsa,
  • seit 1701 auch der von Baumbach.

Zehntverhältnisse:

1335: Gegen Zusage einer lebenslangen Fruchtrente treten die von Heimbach Spieskappel ihre bebauten und unbebauten Güter zu Schachtenbach mit allem Zubehör und dem gesamten Zehnten ab, ausgenommen die iurisdictio.

Nachweise ↑

Literatur:

Zitierweise ↑
„Schachtenbach, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4728> (Stand: 19.8.2023)