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KDR 100, TK25 1900 ff.

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Niederroßbach

265 m über NN
Gemarkung Roßbach, Gemeinde Witzenhausen, Werra-Meißner-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Sonstiges

Lagebezug:

4 km südwestlich Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage:

0,5 km nördlich Roßbach am Ostufer des gleichnamigen Baches am Westhang des Pfaffenberges

Flurnamen: "Ortswiese", "Bleichhof"

Ersterwähnung:

1369

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf (1369)
  • Wüstung (1466)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3556708, 5687714
UTM: 32 U 556612 5685878
WGS84: 51.321385° N, 9.812413° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63601612003

Einwohnerstatistik:

  • 1466: 14 Huben Land genannt
  • 1583: 8 Huben
  • 1588: 3 Huben
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1466: Landgrafschaft Hessen, Amt Ludwigstein (als Wüstung)

Altkreis:

Witzenhausen

Herrschaft:

1369: Landgraf Heinrich belehnt Bruno von dem Berge mit seinem halben Teil Niederrossbach zu Burglehen. Um 1376 hat Hans von Warberg ein Burglehen.

1387: Lotze von Almenhausen und Helwig von Dörnberg erwerben von Landgraf Hermann 3 Vierteile von Niederrossbach.

1438: Landgraf Ludwig belehnt Hans von Stockhausen mit 1/2 Hube Land zu Niederrossbach.

1447: Landgraf Ludwig belehnt Berit von Döring mit 1/2 Hube Land zu Niederrossbach.

1485: Landgraf Wilhelm belehnt die von Dörnberg mit 1/2 Hube Land zu Niederrossbach.

1537: Jost von Hanstein belehnt Hermann Warenbach mit 1/2 Hufe zu Niederrossbach.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1488 und 1509: Wilhelmitenkloster Witzenhausen hat Zins zu Niederrossbach.

Zehntverhältnisse:

1530 und 1551: Die von Bischoffshausen verpfänden Zehnten zu Niederrossbach.

1536: Zehnt und 1/2 Hufe zu Niederrossbach sind hansteinisch.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederroßbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6555> (Stand: 20.12.2024)