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Hessische Biografie

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Portrait

Otto Adolf Ludwig von Steinmeister
(1860–1937)

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Steinmeister, Otto Adolf Ludwig von [ID = 10071]

* 28.2.1860 Bünde (Westfalen), † 1.11.1937 Frankfurt am Main, evangelisch
Dr. jur. – Landrat, Polizeipräsident, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Steinmeister, Otto* Adolf Ludwig

Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Realschule und des Gymnasiums in Minden
  • Rittmeister a.D. der Landwehr-Kavallerie
  • ab 1879 Studium der Rechts- und Staatswissenschaft an den Universitäten Heidelberg (dort Ehrenmitglied des Corps Vandalia) und Berlin
  • 19.10.1883 Referendarexamen, 14.12.1883 Gerichtsreferendar, 21.12.1883 Vereidigung und Tätigkeit am Amtsgericht in Bünde
  • 30.3.1886 Regierungsreferendar bei der Regierung Potsdam
  • 1.2.1890 große Staatsprüfung
  • 21.2.1890 Regierungsassessor, tätig im Polizeipräsidium Berlin
  • 15.7.1893-2.1894 und Juli-Dezember 1894 Hilfsarbeiter im Innenministerium
  • 1.1.1895 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Höchst am Main
  • 1.11.1895 definitive Anstellung als Landrat des Kreises Höchst
  • 1896-1900 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Höchst (1896-1898 für Wilhelm von Meister), 1900/01 Mandatsniederlegung
  • 1900 Wahl in den Landesausschuss, legt sein Mandat 1901 wegen Versetzung nieder
  • 7.11.1900 Polizeidirektor in Kassel
  • 9.3.1903 Polizeipräsident in Hannover
  • 30.1.1905-30.8.1917 Königlich Preußischer Regierungspräsident in Köln
  • 1915 Ernennung zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat
  • 30.8.1917 Erhebung in den preußischen Adelsstand
  • 1.9.1917 Ruhestand, lebte im Ruhestand in Frankfurt am Main, Mainzer Landstraße 60
  • ab 1918 Chef der Zivilverwaltung beim General-Gouvernement Warschau
  • 1919 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Mitteldeutschen Creditbank in Frankfurt am Main, nach deren Fusion mit der Commerz- und Privatbank Mitglied des Aufsichtsrates und des Landesausschusses Süddeutschland
  • 1921 Mitglied des Aufsichtsrats der Farbwerke Hoechst (1925-1932) der IG Farben
  • Königlich Preußischer erblicher Adelsstand: Großes Hauptquartier 30.8.1917
  • Eisernes Kreuz II. und I. Klasse

Funktion:

  • Höchst, Landkreis, Landrat, 1895-1900
  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1896-1900
  • Hessen-Nassau, 07. Provinziallandtag, Mitglied, 1897
  • Hessen-Nassau, 08. Provinziallandtag, Mitglied, 1900

Lebensorte:

  • Minden; Heidelberg; Berlin
Familie

Vater:

Steinmeister, August* Ferdinand Josef, * Eslohe/Westfalen 15.6.1820, † Bünde/Westfalen 27.6.1871, evangelisch, Fabrikbesitzer, Sohn des Carl* Wilhelm Bernhard Steinmeister, * Kamen 23.11.1781, † Meschede 10.5.1842, Königlich Preußischer Wegebaumeister in Meschede

Mutter:

Menne, Wilhelmine Elisabeth Sophia Ottilie*, * Olpe 13.8.1829, † Bünde/Westfalen 26.3.1900, Heirat Siegen 15.6.1850, evangelisch (?)

Partner:

  • Siebert, Maria* Susanne, (⚭ Frankfurt am Main 27.8.1914) * Frankfurt am Main 5.8.1867, † Frankfurt am Main 22.12.1940, sie verheiratet I. Frankfurt am Main 26.3.1889 mit Gustav von Brüning, 1864-1913, Dr. phil., Chemiker, Industrieller in Höchst, Tochter des Carl August Siebert, * Frankfurt am Main 2.1.1835, † Frankfurt am Main 20.11.1904, Bankier in Frankfurt am Main, und der Maria Louise Therese Jay, * Frankfurt am Main 19.7.1839, † Frankfurt am Main 18.12.1897
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Steinmeister, Otto Adolf Ludwig von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117261904> (Stand: 28.2.2026)