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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 42. Homberg

Bubenrode

Gehöftgruppe; Hof · 310 m über NN
Gemarkung Sipperhausen, Gemeinde Malsfeld, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Gehöftgruppe; Hof

Lagebezug:

7 km nordöstlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

1 km östlich von Sipperhausen an der Straße nach Nieder- Beisheim.

Ersterwähnung:

1406

Historische Namensformen:

  • Bubenrodt (1406) [Staatsarchiv Marburg 17e Bubenrode]
  • Bubenrad (1438)
  • Bubinrade, myt dem (1456)
  • Bubengraben, im (1537)
  • Buebenrodt (1647)
  • Bubenrod (1789)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1406 und 1456: Hof
  • 1523 und 1537: Wüstung
  • 1562 und noch 1780: Hof
  • 1826: Wüstung

Älteste Gemarkungskarte:

1713

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3534915, 5658558
UTM: 32 U 534827 5656734
WGS84: 51.061076° N, 9.49698° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401307001

Einwohnerstatistik:

  • 1406 und 1456: Hof
  • 1523 und 1537: wüst
  • 1562 und noch 1780: Hof
  • 1826: wüst
  • 1872: 12 Einwohner, alle evangelisch
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1575/85: Amt Homberg; niederes und peinliches Gericht von Heßberg
  • 1629: Amt Homberg
  • 1742: Amt Homberg; niederes und peinliches Gericht von Heßberg
  • 1807: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton und Friedensgericht Homberg
  • 1814: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Homberg
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Homberg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Homberg
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fritzlar-Homberg
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Schwalm-Eder-Kreis

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • 1821: Justizamt Homberg
  • 1867: Amtsgericht Homberg
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1406: Die von Berlepsch verleihen ein Viertel des Hofs zu Bubenrode zu Erbe
  • 1438: Bubenrode Hersfelder Lehen der von Wolfershausen; durch Heirat an von Berlepsch.
  • 1456: Die von Berlepsch durch Hersfeld mit Bubenrode belehnt, ab 1657 durch Hessen; folgend Belehnungen bis 1825.
  • 1456: Die von Berlepsch belehnen einen Homberger Schöffen mit Hof Bubenrode.
  • 1772: Landgraf Friedrich belehnt Johann Christoph Kruse mit Wüstung Bubenrode; folgend Belehnungen bis 1826.
  • 1523: Die von Berlepsch noch im Besitz des Hersfelder Lehens.
  • 1617: Die von Berlepsch verleihen ein Viertel zu Erbe.
  • 1562-1642: Die von Heßberg besitzen Hof Bubenrode und verkaufen ihn 1642 an Andreas Baurmeister.
  • 1669: C. H. von Oynhausen erwirbt den Hof.
  • 1747-72: Hof wieder im Besitz der von Berlepsch, dann Hessen.
  • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts Fideikommiß der von Malsburg.
  • 1956: Erwerbung durch die Hessische Heimat; Aufteilung in 5 Siedlerstellen von 15-23 Hektar.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1575/85 und später: Bubenrode nach Sipperhausen eingepfarrt.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bubenrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4028> (Stand: 16.10.2018)