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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
13373000X
Hahn, Friedrich Wilhelm Oskar [ID = 15852]
- * 28.11.1831 Breslau heute Wrocław (Polen), † 6.5.1898 Berlin, evangelisch-lutherisch
Jurist, Landrat, Parlamentarier - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Hahn, Friedrich Wilhelm Oscar*
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Maria-Magdalenen-Gymnasiums Breslau
- 1850-1853 Studium an den Universitäten Berlin und Breslau (Corps Silesia)
- 2.4.1853 Auskultator beim Appellationsgericht Breslau, anschließend Tätigkeit am dortigen Stadtgericht
- 16.10.1854 Referendar beim Appellationsgericht Breslau
- 20.11.1854 Regierungsreferendar bei der Regierung Breslau, dort und 1856/57 bei der Regierung Liegnitz (heute Legnica/Polen) tätig
- 27.5.1857 Große Staatsprüfung
- 10.6.1857 Regierungsassessor
- 29.6.1857 Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Pleß in Oberschlesien (heute Pszczyna/Polen)
- 8.10.1857 Überweisung an die Regierung Posen (heute Poznań/Polen)
- 3.2.1860 Übernahme der Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Samter (heute Szamotuły/Polen)
- 19.11.1861 Überweisung zur Regierung Erfurt
- 26.5.1862 definitive Anstellung als Landrat des Kreises Obornik, Provinz Posen
- 29.6.1867 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Oberlahnkreises in Weilburg, ab 1.4.1868 definitive Anstellung als Landrat des Oberlahnkreises
- 1870-1873 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Wiesbaden 8 (Oberlahnkreis) (konservativ, neukonservativ)
- 1879-1885 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Bromberg 2 (Wirsitz, Bromberg) (konservativ), 30.6.1883 Mandatsverlust aufgrund Beförderung, wiedergewählt
- 13.12.1876 Oberregierungsrat und Abteilungsdirektor bei der Regierung Bromberg (Abteilung des Innern)
- 1879 Mitglied der Generalsynode der Kirche der Altpreußischen Union in Berlin
- 1.9.1885 Oberverwaltungsgerichtsrat in Berlin
- 10.9.1886-1893 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Bromberg 3: Bromberg (Deutschkonservative Partei)
- 1888 Mitglied des Vorstandes der Provinzialsynode der Provinz Brandenburg
- 1891 stellvertretendes Mitglied des Vorstandes der Generalsynode der Kirche der Altpreußischen Union in Berlin
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Funktion:
- Oberlahnkreis, Landrat, 1868-1876
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1870-1873
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1879-1885
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Lebensorte:
- Breslau; Berlin; Liegnitz; Pleß (Oberschlesien); Posen; Samter
- Familie ↑
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Vater:
Hahn, Elkan M., GND, * Glogau 26.4.1781, † Breslau 1861, Dr., Mathematiker, Gymnasiallehrer in Breslau
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Mutter:
Trapp, Henriette
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Partner:
- Malotki von Trzebiatowski, Helene, (⚭ 11.5.1861) * 2.10.1838, Tochter des N.N. Malotki von Trzebiatowski, Oberstleutnant in Stargard (1861), Kommandeur des 6. Pommerschen Infanterie-Regiments Nr. 49
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Verwandte:
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 49, Leipzig 1904, S. 711 (H. Hahn)
- Haunfelder, Die konservativen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2010, S. 116 f.
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 268, Nr. 1502
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 135 f.
- Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, Düsseldorf 1988, Nr. 796
- Zitierweise ↑
- „Hahn, Friedrich Wilhelm Oskar“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/13373000X> (Stand: 6.5.2026)
