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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 61. Kirchhain
Hundorf
-
Wüstung · 209 m über NN
Gemarkung Rauschenberg, Gemeinde Rauschenberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
4 km nördlich von Kirchhain
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Lage und Verkehrslage:
Dicht an der Süd-Grenze der Gemarkung an sanftem Rücken auf dem West-Ufer der Wohra; Flurnamen: zu Hundedorf (am Ost-Ufer der Wohra), Homedorf, Hungendorf
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Ersterwähnung:
um 1350
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Siedlungsentwicklung:
Vielleicht schon 1490 wüste Kermaikfunde des 10.-14. Jahrhundert
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Historische Namensformen:
- Humdorf (um 1350) [Historisches Ortslexikon Kurhessen S. 256]
- Humendorf (1366)
- Homendorf (1368)
- Hundendorf (1490)
- Hunsdorf [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3494970, 5636490
UTM: 32 U 494898 5634675
WGS84: 50.863743° N, 8.927499° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53401705004
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Marburg
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Herrschaft:
1358 und1364/67 gehört Hundorf mit Abgaben zur Burg Rauschenberg; im 14. Jahrhundert wird auch Vogtweizen dorthin geliefert.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Im 14. Jahrhundert Mühle zu Hundorf genannt 1490 werden die Gebrüder Schneider zu Rauschenberg mit Gütern zu Hundorf belehnt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Hundorf, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9182> (Stand: 6.6.2024)

