Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

August Jacob Keller
(1877–1953)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

1192863380

Keller, August Jacob [ID = 12237]

* 27.12.1877 Frankfurt am Main, † 18.1.1953 Frankfurt am Main (Schwanheim), evangelisch
Straßenbahnbetriebsinspektor, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1884-1892 Besuch der Volksschule in Niederrad
  • kaufmännische Lehre bei einer Firma für Leder- und Schuhmacherartikel in Frankfurt am Main
  • bis 1896 Handlungsgehilfe in Frankfurt am Main
  • 1896-1897 Tätigkeit bei den Farbwerken Hoechst
  • 1897-1899 Tätigkeit bei der Mitteldeutschen Gummifabrik
  • 1899-1901 Militärdienst
  • im Anschluss Tätigkeit beim Verkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main, zunächst als Bürohilfsarbeiter, später als Schaffner
  • Mai 1908 Beförderung zum Stadtassistenten
  • 1913 Beförderung zum Oberstadtassistenten
  • 8.1914-11.1918 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
  • 5.1919 Eintritt in die SPD
  • 1919-1928 Mitglied des Schwanheimer Gemeinderates
  • 1920 Ernennung zum Oberstadtsekretär
  • 1921 Ernennung zum Straßenbahnbetriebsinspektor
  • 4-5.1928 Stadtverordneter in Frankfurt am Main
  • 1929 (für Josef Zimmermann) Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Höchst, dort Mitglied des Beamten- und Eingabenausschusses (SPD)
  • ab 1932 Mitglied der Eisernen Front
  • 1932 (für Bruno Asch) Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Stadtkreis Frankfurt am Main, dort Mitglied des Beamten- und Eingabenausschusses (SPD)
  • 3.1933 Austritt aus der SPD
  • nach NS-Machtübernahme zweimal in „Schutzhaft“
  • 29.8.1933 aus politischen Gründen in den Ruhestand versetzt
  • ab 1940 Buchhalter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Biophysik in Frankfurt am Main

Funktion:

  • Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (SPD), 1928
  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (SPD), 1929
  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (SPD), 1932
Familie

Vater:

Keller, Karl* Adam, * Lauf/Oberfranken 24.3.1850, † Frankfurt am Main 27.10.1905, Zugführer, Sohn des Andreas Keller, Verwalter, und der Sabine Ortenburger

Mutter:

Lehr, Maria Elisabethe, * Karthausen/Kreis Büdingen 24.12.1856, † Frankfurt am Main 9.2.1929

Partner:

  • Dieter, Margarethe* Barbara, (⚭ Frankfurt am Main 26.6.1902) * Niederrad 3.11.1881, Büglerin, Tochter des Peter Dieter, Schuhmacher, und der Johanna Dorothea Maria Hornung
  • Constandin, Johanna, (⚭ Frankfurt am Main 30.8.1922) * 6.1.1883
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Keller, August Jacob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1192863380> (Stand: 20.7.2026)