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Historisches Ortslexikon
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- 4922 Homberg (Efze)
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 42. Homberg
Wolfshausen
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Wüstung · 366 m über NN
Gemarkung Hombergshausen; Mosheim?, Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
4,2 km nordöstlich von Homberg (Efze).
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Lage und Verkehrslage:
Im Südosten der Gemarkung Hombergshausen; Flurname Wolfsacker, Wolfsplatte (Damit offenbar auch schon in einer Ausbuchtung der Gemarkung Mosheim). In der Niveaukarte des Kurfürstentums Hessen (1841-1860) ist die Wüstung Wolfshausen weiter nordwestlich vermerkt.
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Ersterwähnung:
1061
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Vorbemerkung Historische Namensformen:
Bei dem Beleg zu 1061 ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob er auf Wolfhausen oder auf Wolfershausen (Gemeinde Felsberg) zu beziehen ist.
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Historische Namensformen:
- Wolfeshuson (1061) [Hessisches Staatsarchiv Marburg Best. Urk. 75 Nr. 108; Druck: Karl Wenck, Zur Geschichte des Hessengaus, in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde 36 (1903), S. 273-276, Anhang II]
- Wolveshusen, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes im 13. Jahrhundert, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde, 61 (1936), S. 108]
- Wolvishusin (1263) (UA Kappel)
- Wolveshusin (1338)
- Udolffshusen (1414) (UA Bischoff)
- Wolfshausen (1848/57)
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa (1061)
- 1338: desolatio.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3531480, 5658688
UTM: 32 U 531393 5656864
WGS84: 51.062443° N, 9.447996° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400907001
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Einwohnerstatistik:
- 1338: wüst.
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1061: Provinz Hessen, Grafschaft des Werner, die Maden genannt wird (in provincia Hassia in comitatu Werinheri qui dicitur Madena)
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1061: Der Edle Irmfrid schenkt Kloster Fulda Güter zu Wolfshausen und erhält sie als Lehen zurück (vgl. jedoch Namensformen).
- 1209: Stift Fritzlar hat Einkünfte zu Wolfshausen.
- 1263: Ein Fritzlarer Bürger weist dem Kloster Spieskappel seine Güter in Wolfshausen zu.
- 1338: Landgraf Heinrich belehnt die von Falkenberg mit Wüstung Wolfshausen und hessischem Burglehen.
- 1414: Else Feuerbaum überträgt ihrem Neffen Gottfried Bischoff ihre Güter zu Wolfshausen.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Wolfshausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4355> (Stand: 20.3.2020)

