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KDR 100, TK25 1900 ff.

Ahausen

Wüstung · 208 m über NN
Gemarkung Mardorf, Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Etwa 1,5 km nördlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Im Süden der Gemarkung Mardorf (nur ungefähr lokalisierbar)

Ersterwähnung:

1257

Siedlungsentwicklung:

1331 als wüst bezeichnet.

Im Bereich der Wüstung karolingerzeitliche Keramikfunde.

Historische Namensformen:

  • Ahusen, de (1257) [Westfälisches Urkundenbuch IV Nr. 693]
  • Ahusin, de (1343)
  • Ohuszen, zcu (1448)
  • Ohusen (1448)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

  • 1257-1384

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3527955, 5656973
UTM: 32 U 527870 5655150
WGS84: 51.047209° N, 9.397582° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400910001

Einwohnerstatistik:

  • 1331: wüst
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Gericht:

  • Gericht ist 1407 Ziegenhainer Lehen der von Falkenberg zu Densberg und fällt 1426 durch Aussterben der von Falkenberg an Ziegenhain heim.
  • 1490: Gericht Borken
  • 1575/85: Niederes und peinliches Gericht Hessen
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1331: Die von Falkenberg verkaufen 3 Hufen an Konrad von Falkenberg genannt Hebel.
  • 1429: Konrad von Boyneburg verpfändet aus Gütern zu Ahausen.
  • 1448: Die von Hornsberg und von Boyneburg verkaufen ihre Güter dem Homberger Bürger Eberhard Schröder.

Ortsadel:

1257-1384

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Ahausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3921> (Stand: 8.11.2017)