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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 53. Schwarzenborn
Heuchelheim
-
Wüstung · 444 m über NN
Gemarkung Schwarzenborn, Gemeinde Schwarzenborn, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
10 km nordöstlich von Neukirchen.
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Lage und Verkehrslage:
Wüste Siedlung an der Efze am Fuße des Heulberges; Flurname Heuchelheim.
Vergleiche aber die in der Nähe vermutete Wüstung Hichelheim (vielleicht identisch).
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Ersterwähnung:
812
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Letzterwähnung:
1602
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Siedlungsentwicklung:
1366 offenbar noch bestehend, 1419 dagegen wüst.
In der Gemarkung von Schwarzenborn aufgegangen.
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Historische Namensformen:
- Huchelheim (812) [XII, Fuldaer Geschichtsblätter 11, 1912, S. 122, sofern mit Heuchelheim identisch]
- Huchilheim, de (1291) [List, Spieskappel, S. 170]
- Huychilheym (1366)
- Huchelnheyn (1419)
- Huchelheym, in (1462) [HStAM Urk. 86 Nr. 819)
- Heuchelheim (1467)
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Burgen und Befestigungen:
- 1366 offenbar noch bestehend, 1419 dagegen wüst.
- In der Gemarkung von Schwarzenborn aufgegangen.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3533300, 5641200
UTM: 32 U 533213 5639383
WGS84: 50.905147° N, 9.472357° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63402302003
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1366: Gericht (Amt) Oberaula (ziegenhainischer Anteil).
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Altkreis:
Ziegenhain
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Gericht:
- 1366: Gericht (Amt) Oberaula (ziegenhainischer Anteil).
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1462 verkaufte Kuntz Bodener eine Hufe Land an Henne Hoyst.
- 1470 entschieden die Schöffen des Gerichts Oberaula einen Streit zwischen Kurt Boyst und Kune Koch um eine Wiese (HStAM Urk. 86 Nr. 823).
- 1534 verkaufte der Schwarzenborner Bürger Henne Feige eine halbe Hufe Land an den Schwarzenborner Bürger Georg Kloes und an Henne Eisenbach (HStAM Urk. 86 Nr. 837).
- 1562 verkaufte Henne Eisenbach all seine Rechte an Äckern und Wiesen an den Schwarzenborner Bürger Jost Weppeler (HStAM Urk. 86 Nr. 846).
- 1602 verkaufte David Schröder aus Schwarzenborn seine Wiese an den Pfarrer Henne Löck zu Salzberg (HStAM Urk. 86 Nr. 850)
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- Der 1291 genannte Heinrich von Heuchelheim (Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 126) war Priester in Spieskappel, nicht in Heuchelheim.
- Heuchelheimer Kirchenrumb 1570 genannt (Scharlau, Siedlung, S. 305); Rechtsstellung der Kirche unbekannt.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 126.
- Scharlau, Siedlung, S. 291, 305.
- List, Spieskappel, S. 170.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 81.
- Zitierweise ↑
- „Heuchelheim, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4617> (Stand: 5.10.2018)

