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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
11915806X
Heinrich, Johann Baptist Vinzenz [ID = 12185]
- * 15.4.1816 Mainz, † 10.2.1891 Mainz, katholisch
Prof. Dr. jur. utr.; Dr. theol. h.c. – Theologe (katholisch), Domdekan, Generalvikar, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Gymnasiums in Mainz
- 1834-1837 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Gießen
- 27.12.1837 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Gießen
- 1837 Akzessist und Untersekretär am Appellationsgericht Mainz
- 2.11.1840-1842 nach der Habilitation Privatdozent an der Juristischen Fakultät der Universität Gießen
- 1842-1844 Studium der katholischen Theologie an den Universitäten Tübingen und Freiburg im Breisgau
- 1844 theologisches Examen in Gießen, danach am bischöflichen Seminar in Mainz
- 15.4.1845 Priesterweihe, dann Pfarrverwalter in Lörzweiler
- 1846 Domkaplan und Religionslehrer an der Realschule in Mainz
- 1848 Mitgründer des Pius-Vereins Mainz und Schriftführer auf der Würzburger Bischofskonferenz
- 11.11.1850 Dompräbendant
- 1850-1891 zusammen mit Christoph Moufang Redakteur der Zeitschrift „Katholik“
- 1.5.1851-1877 und 1887-1891 Professor für Dogmatik am Priesterseminar in Mainz
- 1852 Offizialatsrat
- 20.7.1855 Domkapitular und bischöflicher Geistlicher Rat
- 30.1.1867 Domdekan
- 16.11.1869 zugleich Generalvikar
- 1874/75 Mitgründer der „Görres-Gesellschaft“
- 1878-1887 als Stellvertreter für die Dauer der Vakanz des Mainzer Bischofsstuhls Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Großherzogtums Hessen, für jeden Landtag neu ernannt, zuerst am 12.6.1878, 14.6.1878 Eid
- 1.8.1882 Promotion zum Dr. theol. h.c. an der Universität Würzburg
- 16.4.1886 päpstlicher Hausprälat
- 12.9.1886 Verleihung des Ritterkreuzes I. Klasse des Ludewigsordens
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Funktion:
- Hessen, Großherzogtum, 22. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1878
- Hessen, Großherzogtum, 23. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1878-1881
- Hessen, Großherzogtum, 24. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1881-1884
- Hessen, Großherzogtum, 25. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1884-1887
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Lebensorte:
- Mainz; Gießen; Tübingen; Freiburg im Breisgau
- Familie ↑
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Vater:
Heinrich, Johann Baptist, 1775–1838, Bürgermeister von Mainz
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Mutter:
Kaden, Antonie, 1782-1853, Tochter des Johann Vinzenz Kaden, * 1745, Hofrat des Bischofs von Worms, und der Anna Juliana Regina Straus
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 50, Leipzig 1905, 151 f. (Jakob Lauchert)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 432 f. (Ludwig Lenhart)
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 330
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 172
- Götz/Rack (Bearb.), Hessische Abgeordnete 1820–1933. Ergänzungsband, Darmstadt 1995, S. 67 f.
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [67]
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Bildquelle:
Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 405. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.
- Zitierweise ↑
- „Heinrich, Johann Baptist Vinzenz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11915806X> (Stand: 10.2.2026)
