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Hessische Biografie

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Portrait

Karl Wilhelm Arthur Heffter
(1859–1925)

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GND-Nummer

117509825

Heffter, Karl Wilhelm Arthur [ID = 10514]

* 15.6.1859 Leipzig, † 8.2.1925 Berlin
Prof. Dr. phil.; Dr. med.; Geheimer Medizinalrat – Hochschullehrer, Pharmakologe, Chemiker
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 6.8.1883 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
  • 1883 Assistent an der agrikulturchemischen Versuchsstation in Halle an der Saale
  • 1884-Oktober 1886 am Institut für Pharmakologie und physiologische Chemie in Rostock; studierte seit 1886 Medizin; Frühjahr 1890 Staatsexamen
  • 7.1900 Promotion zum Dr. med. an der Universität Leipzig; arbeitete 1890-1891 unter Oswald Schmiedeberg in Straßburg; 1891-1897 Assistent am pharmakologischen Institut der Universität Leipzig
  • 12.1893 habilitiert an der Universität Leipzig
  • 29.12.1896 außerordentlicher Professor daselbst
  • 2.1.1898 kommissarischer Hilfsarbeiter am Reichsgesundheitsamt
  • 11.5.1898 Kaiserlicher Regierungsrat und Mitglied des Reichsgesundheitsamts
  • 10.1898 ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für medizinische Chemie und Pharmakologie der Universität Bern
  • 27.5.1906-1.10.1906 ordentlicher Professor der Pharmakologie und Direktor des pharmakologischen Instituts der Universität Marburg; eingeführt 3.11.1906
  • 1908 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
  • 20.2.1908 zum 1.4.1908 an die Universität Berlin versetzt; zugleich ordentlicher Professor an der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen daselbst
  • 25.4.1908 Geheimer Medizinalrat
  • 14.10.1909 Mitglied des Reichsgesundheitamts und seit 9.1921 des preußischen Landesgesundheitsrats
  • 1922/23 Rektor der Universität Berlin
  • ab 1.10.1924 von den amtlichen Pflichten entbunden

Funktion:

  • Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1908

Studium:

  • seit 1886 Studium der Medizin

Netzwerk:

  • Schmiedeberg, Oswald <Lehrer>, GND, * Gut Laidsen bei Talsen (Talsi) in Kurland 29.9./11.10.1838, † Baden-Baden 12.7.1921, Pharmakologe

Akademische Qualifikation:

  • 6.8.1883 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Greifswald
  • 7.1900 Promotion zum Dr. med an der Universität Leipzig

Akademische Vita:

  • Leipzig, Universität / Medizinische Fakultät // außerordentlicher Professor / 1896
  • Bern, Universität / Medizinische Fakultät // ordentlicher Professor 1898
  • Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1906
  • Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Pharmakologie / ordentlicher Professor / 1908
  • Berlin, Kaiser-Wilhelm-Akademie // militärärztliches Bildungswesen / ordentlicher Professor / 1908

Akademische Ämter:

  • 1908 Dekan der Medizinischen Fakultät Marburg
  • 1922/23 Rektor der Universität Berlin

Mitgliedschaften:

  • 1898 Mitglied des Reichsgesundheitsamts
  • 1909 Mitglied des Reichsgesundheitsamts
  • 1921 Mitglied des preußischen Landesgesundheitsrats

Lebensorte:

  • Leipzig; Greifswald; Rostock; Leipzig; Bern; Berlin; Halle an der Saale; Straßburg; Marburg
Familie

Vater:

Heffter, Arthur, GND, 1829–1874, Großkaufmann (Weinhandel) in Leipzig, Sohn des Carl Christian Heffter, GND, 1781–1853, Dr. iur., Bürgermeister von Jüterbog, Direktor des Stadt- und Landgerichts, und der Albertine Heuseler

Mutter:

Götzinger, Helene, 1834–1911, Tochter des Carl Wilhelm Götzinger, Kaufmann in Dresden

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Erwin Raupp (1863–1931), Arthur Carl Wilhelm Heffter, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Heffter, Karl Wilhelm Arthur“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117509825> (Stand: 8.2.2026)