Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
4922 Homberg (Efze)
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.

Wulbergsmühle

Wüstung · 236 m über NN
Gemarkung Homberg (Efze), Gemeinde Homberg (Efze), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Im Südosten der Stadt Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage:

Flurname Am Mühlberg.

Ortsform:

Wulbergs-Mühle

Ersterwähnung:

1343

Letzterwähnung:

1609

Siedlungsentwicklung:

Im 30jährigen Krieg zerstört.

Historische Namensformen:

  • Wulbergk, mole zu Hombergk unterm (1343) [XVI, Heimatmuseum Homberg, Kopiar Hospital Hl. Geist]
  • Wulbergsmuller, Hans Reineck der (1555)
  • Mühle unter Mühlberg (1587)

Bezeichnung der Siedlung:

  • Mühle

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3528610, 5654514
UTM: 32 U 528524 5652692
WGS84: 51.025074° N, 9.406728° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400906019

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1343: Landgraf Heinrich billigt die Übergabe der Wulbergsmühle an seinen Getreuen Albert von Rückersfeld.
  • 1418: Lutz Halbknecht verkauft sein Recht an der halben Wulbergsmühle, das er von den von Rückersfeld hat.
  • 1440: Derselbe verkauft auch die zweite Hälfte der Wulbergsmühle.
  • 1461: Johann Halbknecht, Altarist in der Burgkapelle - Homberg, verzichtet auf alle Ansprüche an die Wulbergsmühle.
  • 1474: Johann von Rückersfeld verschreibt aus der Mühle an der Efze.
  • 1555: Hans Reineck, Wulbergsmüller.
  • 1571, 1582, 1608, 1609: Mühlengeschoß an die Stadt Homberg.
  • 1587: Katharina Rückersfeld.
Nachweise

Literatur:

  • Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 343 f.
  • E. Kaiser, Aus der Geschichte der Homberger Mühlen. In: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, Neue Folge 80 (1969), S. 92-94.
Zitierweise
„Wulbergsmühle, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4361> (Stand: 19.8.2023)