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KDR 100, TK25 1900 ff.

Achstadt

Wüstung · 170 m über NN
Gemarkung Gießen, Gemeinde Gießen, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

2 km nördlich von Gießen

Lage und Verkehrslage:

Lokalisierung der Wüstung am Rande der älteren Talterrasse westlich der Main-Weser-Bahn durch zahlr. Scherbenfunde gesichert. - Flurname Achstätter Feld

Ersterwähnung:

780/802

Letzterwähnung:

Mitte 18. Jahrhundert

Siedlungsentwicklung:

Vermutlich noch im 13. Jahrhundert wüst

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3477200, 5607600
UTM: 32 U 477135 5605797
WGS84: 50.603617° N, 8.676886° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53100501001

Frühere Ortskennziffer:

53100500001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 817: Lahngau

Altkreis:

Gießen

Herrschaft:

1458 belehnen die Landgrafen die von Trohe mit dem Vogteigericht zu M. (prüfen!!) und (Wüstung) Seilbach. (Staatsarchiv Marburg Mannbuch Landgraf Ludwigs II., fol. 14)

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 780/802 überträgt die Sanktimoniale Gunderat Eigengut zu Mainzlar, Achstadt und Krofdorf an Kloster Fulda.
  • 817 schenkt Amalrich Kloster Lorsch in den Wüstungen Selters, Krofdorf, Achstadt sowie Allendorf/Lahn insgesamt 5 Hufen, 5 Mansen mit Zubehör und 31 Manzipien (Hofstätten).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Achstadt, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10184> (Stand: 28.9.2018)