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Historisches Ortslexikon
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- 4921 Borken
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Adorf
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Wüstung · 191 m über NN
Gemarkung Nassenerfurth, Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
Etwa 10 km südlich von Fritzlar.
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Lage und Verkehrslage:
Im Nordosten der Gemarkung Nassenerfurth; Flurname: Im Ort (1726), Adelof.
Vom Braunkohlentagebau Altenburg IV verschlungen, der inzwischen als Naturschutzgebiet in den Borkener See umgewandelt wurde.
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Ersterwähnung:
1250
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Siedlungsentwicklung:
Die Siedlung fiel 1724 wüst (Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 539).
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Historische Namensformen:
- Ahedorf, de (um 1250) [1. Hälfte XIV] (Kopiar St. Stephan-Mainz. Nat.Bibl. Paris, Ms.lat. 17794)
- Odorf, von (1323)
- Adorf (1336, um 1340)
- Adorp, in (um 1340)
- Udorff (1372)
- Adorff, in (um 1390)
- Adolff, zcu (1490)
- Adolff, zu (1503, 1575/85)
- Adolffs (1724)
- Adeloff, zu (1726)
- Adolphs, zu (1767)
- Adolfs, zu (1824)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3518911, 5656024
UTM: 32 U 518829 5654201
WGS84: 51.039047° N, 9.268566° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400111001
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1340: Stift Fritzlar hat Zinsen aus Adorf.
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Zehntverhältnisse:
1336: Die von Homberg besitzen den Zehnten als Ziegenhainer Lehen.
1372: Werner von Falkenberg gestattet dem Hospital Treysa die Lösung des halben Zehnten.
1490: Landgraf Wilhelm belehnt Elger von Dalwigk mit dem Zehnten zu Adorf; folgend landgräfliche Belehnungen der von Dalwigk bis 1840.
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Ortsadel:
um 1250-1332 (?)
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Adorf, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3919> (Stand: 8.11.2017)

