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Portrait

Martin Stöhr
(1932–2019)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

115425632

Stöhr, Martin [ID = 16542]

* 30.8.1932 Singhofen, † 4.12.2019, Begräbnisort: Bad Vilbel, evangelisch
Prof. Dr. h.c. – Theologe, Pfarrer, Akademiedirektor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Schulbesuch in Bad Ems
  • 1951-1956 Studium der Evangelischen Theologie und Soziologie in Mainz, Bonn (Bekanntschaft mit Helmut Gollwitzer) und Basel
  • Pfarrer in Wiesbaden-Amöneburg
  • 1961-1969 Studentenpfarrer der Technischen Hochschule Darmstadt (der ESG)
  • 1965-1984 evangelischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR)
  • 1968-1985 Mitglied der Landessynode der EKHN
  • 1972-1986 Direktor der Evangelischen Akademie Arnoldshain
  • 1976-1991 Mitglied der Studienkommissionenen „Kirche und Judentum“ der EKD
  • 1986-1997 Lehrauftrag an der Universität-Gesamthochschule Siegen
  • 1995-2010 Vorsitzender der Martin-Niemöller-Stiftung e. V.
  • Mitgründer des „Freundeskreises Plädoyer für eine ökumenische Zukunft“
  • Initiator, Mitbegründer, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender von „Studium in Israel“
  • Mitglied der AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag
  • 1990-1998 Präsident, dann Ehrenpräsident des International Council of Christians and Jews (ICCJ)
  • 1983 Dr. h.c. Heidelberg
  • 1995 Ehrenprofessur der Univ.-GH Siegen
  • 1984 Hedwig-Burheim-Medaille
  • 2016 Martin Niemöller-Medaille der EKHN

Lebensorte:

  • Bad Ems; Mainz; Bonn
Nachweise

Literatur:

  • Pressemitteilung 146 / 2016 der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Zitierweise
„Stöhr, Martin“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/115425632> (Stand: 30.8.2025)