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Hessische Biografie

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Portrait

Ludwig Münchmeyer
(1885–1947)

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GND-Nummer

122707397

Münchmeyer, Ludwig [ID = 19716]

* 2.6.1885 Hoyel (Kreis Melle), † 24.7.1947 Böblingen, evangelisch
Pfarrer, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des humanistischen Gymnasiums in Rinteln
  • Studium der evangelischen Theologie an den Universitäten Erlangen, Leipzig und Göttingen
  • März 1911 zweite theologische Prüfung
  • 1911-1914 deutscher Auslandspfarrer in Cardiff und Swansea
  • 1914-1918 Divisionspfarrer
  • 1921 ev. Pfarrer auf Borkum
  • Mitglied des Gemeinderates und des Kreistages des Kreises Emden
  • Antisemit, Kampf gegen „jüdische und undeutsche Einflüsse“, Beteiligung am „Bäder-Antisemitismus“
  • 1925 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnummer 80.984)
  • Mai 1926 Münchmeyer-Prozess vor dem Großen Schöffengericht in Emden
  • 1926 Niederlegung des Pfarramts, um sich dem gegen ihn laufenden Disziplinarverfahren (unter anderem wegen sexueller Übergriffigkeit) zu entziehen
  • anschließend politische Betätigung für die NSDAP, Reichsredner
  • 1930-1945 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis 33 (Hessen-Darmstadt) (NSDAP)
  • ab 1935 in Düsseldorf wohnhaft
  • 1945-1947 Internierungslager

Funktion:

  • Deutschland, Reichstag, Mitglied (NSDAP), 1930-1945

Lebensorte:

  • Rinteln; Erlangen; Leipzig; Göttingen; Cardiff
Familie

Vater:

Münchmeyer, Carl Hans Wilhelm Ludwig, Sohn des Friedrich Münchmeyer, GND, 1807-1882, ev. Theologe, Superintendent

Mutter:

Brakebusch, Henriette Friederike Adelgunde

Partner:

  • Maseberg, Agnes Marie Margarete
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

unbekannt, MünchmeyerLudwig, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Münchmeyer, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/122707397> (Stand: 2.6.2026)