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Portrait

Heinrich Leopold Cordier
(1887–1939)

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GND-Nummer

137432534

Cordier, Heinrich Leopold [ID = 26386]

* 14.7.1887 Landau (Pfalz), † 1.3.1939 Gießen, evangelisch-reformiert
Dr. phil.; Lic. theol.; D. theol. – Theologe, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des humanistischen Gymnasiums in Landau, dort 1906 Abitur
  • Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Halle, Leipzig, Berlin und Heidelberg
  • Hilfsprediger und Militärseelsorger
  • Pfarrer in Eschelbronn (bei Heidelberg), Frankfurt am Main und Elberfeld (heute Wuppertal, 1914-1926, dort auch Dozent am Predigerseminar
  • Pfingsten 1921 in Herborn Mitbegründer und dann Leiter des „Christdeutschen Bundes“ (Bund Christdeutscher Jugend), der 1924 das Schloss Hohensolms als seinen Mittelpunkt, als „christliche Bundesburg“ übernahm - die erste ev. Jugendburg Deutschlands („durch Cordier ist Hohensolms ein Begriff geworden“, zit. n. Renkhoff S. 110)
  • 1925 Privatdozent in Bonn
  • 1926 theologische Ehrendoktorwürde der Universität Bonn
  • ab 1926 ordentlicher Professor für praktische Theologie an der Universität Gießen, Direktor des Praktisch-Theologischen Seminars und des Instituts für Ev. Jugendkunde
  • Herausgeber der „Christdeutschen Stimmen“

Werke:

Lebensorte:

  • Landau (Pfalz); Halle an der Saale; Gießen
Familie

Vater:

Cordier, Heinrich, Kaufmann

Mutter:

Clauß, Maria Luise

Partner:

  • Mühlhäuser, Margit, (⚭ 1916) Pfarrerstochter aus Basel
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Cordier, Heinrich Leopold“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/137432534> (Stand: 19.5.2026)