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Portrait

Hedwig Luisa Gräfin von Schlieben
(1675–1760)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1355067456

Schlieben, Hedwig Luisa Gräfin von [ID = 6574]

* 2.3.1675 Kassel, † 14.3.1760 Varel
Biografischer Text

Die zweite Tochter des „Prinzen von Homburg“ erhielt bereits 1689 ein Kanonikat des Freiweltlichen Stifts Herford in Westfalen und wurde dort 1702 Dechantin. Sie lebte nach dem Tod der Mutter jedoch vorwiegend bei deren Schwester Maria Amelia (1653–1711), der Frau des Landgrafen Karl in Kassel, wo sie den Kammerjunker und Generalmajor Adam Friedrich von Schlieben kennen lernte. Gegen den Willen der Familie wurde nach einer fluchtartigen Reise nach Ostpreußen Anfang 1718 dort geheiratet. Der preußische König erhob den Vater des Offiziers noch im selben Jahr in den erblichen Grafenstand und stellte so nachträglich eine gewisse Ebenbürtigkeit her. Das Ehepaar lebte dann auf Schliebens Landsitz Gerdauen. Nach dem Tod ihres Mannes zog Louise zu ihrer ebenfalls verwitweten Schwester Wilhelmine Maria nach Varel, wo sie 1760 starb.

Barbara Dölemeyer

(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 404)


Literatur