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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 41. Borken

Bernshausen

Wüstung · 176 m über NN
Gemarkung Borken (Hessen), Gemeinde Borken (Hessen), Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7,5 km nordwestlich von Homberg (Efze)

Lage und Verkehrslage:

Nordöstlich von Borken, vor dem Homberger Tor, nördlich der Bahnlinie Borken - Singlis; Flurname Bernshausen

Ersterwähnung:

1271

Letzterwähnung:

1608

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1271: solitudo
  • 1316: Wustenunge
  • Kurz nach 1376: villa

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3521141, 5657778
UTM: 32 U 521058 5655955
WGS84: 51.054736° N, 9.300462° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400102003

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1293, davon 846 Acker, 359 Wiesen, 33 Wald
Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Herrschaft:

1303 belehnt Landgraf Heinrich die Riedesel u.a. mit dem Gericht Bernshausen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1271: Kloster Weißenstein verkauft dem Kloster Haina eine Hufe im wüsten Bernshausen.
  • 1326: Ein Homberger Bürger verkauft dem Kloster Haina eine Hufe im wüsten Bernshausen.
  • 1373: Priester Heinrich Monich übergibt dem Kloster Homberg seine Pfenniggülte zu Bernshausen.
  • 1388: Jakob Poppe, Bürger zu Homberg, verzichtet gegen Kloster Homberg auf Pfenniggülte zu Bernshausen.

Zehntverhältnisse:

1312: Werner von Löwenstein verkauft den von Schleier seinen Zehnten zu Bernshausen.

1471: Die von Löwenstein erhalten den Zehnten zu Bernshausen als landgräfliches Burglehen zu Borken; folgend Belehnungen für die Familie von Löwenstein bis zur Ablösung 1841.

Ortsadel:

1271-1290

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1556: Kapelle durch die Hund niedergelegt
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bernshausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3982> (Stand: 4.12.2019)