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Historisches Ortslexikon
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Weitere Informationen
Willenrode
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Wüstung · 364 m über NN
Gemarkung Weißenborn, Gemeinde Weißenborn, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
7 km südsüdöstlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
Wüst im Gericht Burschla zwischen Weißenborn und Röhrda unter der Graburg gelegen ("Craburgk" 1433; "Kraburg" 16. Jahrhundert).
Wohl 2,5 km westsüdwestlich der Ortsmitte von Weißenborn in der Flur "Wallingerod(e)" (mundartlich: "Wälcherrod") gelegen. Hier ist die recht umfangreiche Flur mittig lokalisiert.
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Ersterwähnung:
1433
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Letzterwähnung:
1600
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Historische Namensformen:
- Wellenrode, zu (1433) [HStAM Bestand Urk. 76 Nr. 259]
- Wellingeraide (1471-1787)
- Wellingerod (1527) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 552-559, Nr. 1402 Anm. 1]
- Wellingerode unter der Kraburg (16. Jahrhundert) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1999, S. 325]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3575667, 5665542
UTM: 32 U 575563 5663715
WGS84: 51.119923° N, 10.07966° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63601502001
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Eschwege
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Gericht:
- Burschla
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Herrschaft:
Im Jahr 1433 werden die von Boyneburg vom Abt von Fulda mit Gütern zu Rambach und Willenrode belehnt. Von 1471 bis 1787 sind die von Boyneburg-Hohenstein hessische Lehnmänner.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Gut zu "Wellingeraide" war Lehen der von Boyneburg-Hohenstein (Rev. 1471-1787). Nach Landau hieß es in einem Güterverzeichnis des 16. Jahrhunderts "Wellingerode unter der Kraburg". In einem Güterverzeichnis des Klosters Germerode wird Kirchengerät aus Wellenrode genannt.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Willenrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7282> (Stand: 29.4.2024)

