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Historisches Ortslexikon
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- 5118 Marburg
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Lummersbach
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Wüstung · 229 m über NN
Gemarkung Elnhausen, Gemeinde Marburg, Landkreis Marburg-Biedenkopf
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
ca. 4,5 km westlich Marburg
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Lage und Verkehrslage:
Lummersbach lag vermutlich an der Landstraße, die von den Neuhöfen nach Hermershausen führt; Flurnamen: die große, kleine Lummersbach, in der Lummersbach
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Ersterwähnung:
1277
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Letzterwähnung:
nach 1277
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Siedlungsentwicklung:
Wüstung um oder nach 1277. Seit dem 14. Jahrhundert nurmehr als Flurnamen belegt.
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Historische Namensformen:
- Lamersbach (1277) [Gudenus II Nr. 154]
- Lumbersbach, in der (1509)
- Lomersbach, in der (1557)
- Lombersbach (1708/10) [Flurnamen]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3479700, 5629200
UTM: 32 U 479634 5627388
WGS84: 50.797878° N, 8.71101° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
53401419001
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Frühere Ortskennziffer:
53401432501
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Marburg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1277 besitzt das Kloster Altenberg wüst liegende Güter in L. - 1338 hat die Marburger Schloßkapelle, 1374 der Landgraf Einkünfte von Äckern bei der L. - 1509 erhält Kloster Haina Güterbesitz zwischen der L. und dem Kellerwald zugesprochen, den der Marburger Schöffe Hans von St. Nabor beansprucht hatte
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 201.,
- W.A. Eckhardt (Hrsg.), Wehrshausen bei Marburg, 1974, S. 45,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 174-175,
- Zitierweise ↑
- „Lummersbach, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9221> (Stand: 20.6.2018)

