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KDR 100, TK25 1900 ff.

Oberweilbach

Wüstung · 187 m über NN
Gemarkung Diedenbergen, Gemeinde Hofheim am Taunus, Main-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

5 km südwestlich von Hofheim am Taunus

Lage und Verkehrslage:

2 km südwestlich von Diedenbergen, nahe des Weilbachs gelegen

Ortsform:

Ortswüstung

Siedlungsentwicklung:

Es ist zu vermuten, dass der Ort bei der Ersterwähnung von Niederweilbach 1222 schon bestanden hat. Noch 1443 wird der Ort als bewohnt bezeichnet, aber bereits 1457 muss er wüst gewesen sein. 1607/09 wird der Ort in Dillichs Landtafeln als Wüstung beschrieben. Heute erinnern die Flurnamen "zu Oberweilbach", "kleines und großes Oberweilbacherfeld" und "Oberweilbacher Wiesen" auf den ausgegangenen Ort hin.

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3458580, 5547440
UTM: 32 U 458522 5545661
WGS84: 50.061784° N, 8.42049° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

43600701004

Verfassung

Altkreis:

Main-Taunus-Kreis

Herrschaft:

1433: Eppstein-Münzenberg gefallen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1280 hatte Schechilman von Massenheim hier Eppsteiner Naturallehen.
  • 1359 bezog der Deutsche Orden in Sachsenhausen von hier Einkünfte von 8 Morgen Acker und 1/2 Morgen Weingarten.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1518: Verlegung der zerstörten Kapelle nach Wallau

Patronat:

Das Patronat gehörte dem Mainzer Mariagredenstift.

Kirchliche Mittelbehörden:

Seit 1107 zum Dekanat Kastel, Archidiakonat von St. Peter in Mainz gehörig

Wirtschaft

Zoll:

Um 1300 erhielt die Herrschaft Eppstein die Bede und die Abgaben für Hafer.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberweilbach, Main-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11361> (Stand: 15.5.2018)