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KDR 100, TK25 1900 ff.

Dörfeln

Wüstung · 220 m über NN
Gemarkung Großen-Buseck, Gemeinde Buseck, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

10 km nordöstlich von Gießen

Lage und Verkehrslage:

Bei der bestehenden Scheidemühle am auslaufenden Hang des Dörfelsberges zu lokalisieren. Flurname Am Dörfelsberg

Ersterwähnung:

1220/1233

Letzterwähnung:

1315

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3486600, 5608300
UTM: 32 U 486531 5606497
WGS84: 50.610202° N, 8.80964° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53100303001

Verfassung

Altkreis:

Gießen

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1220/1233 überläßt das Mainzer St. Albansstift Kloster Arnsburg 25 Morgen Feldes, gelegen in (Alten-) Buseck und Dörfeln zu Eigentum (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 10). 1315 verzichten die Gebrüder Ritter Gottfried und Heinrich von Kalsmunt gegenüber Kloster Arnsburg auf ihre Vogtei- und andere Rechte an der Mühle und anderen Güter in (Wüstung) Dörfeln gegenüber Buseck (Eckhardt, Die oberhessischen Klöster 3, 1 Nr. 219). 1315 bekennen die Ritter von Kalsmunt, daß sie nach langem Streit mit Kloster Arnsburg über ihr vermeintliches Vogtei- und Leiherecht an der Mühle und anderen Besitzungen in Dörfeln erfahren haben, daß dem Kloster das volle Eigentum an diesen Gütern zustehe (Regesten der Landgrafen von Hessen 1 Nachdr. Nr. 586).

Zehntverhältnisse:

Der Zehnte zu Dörfeln war 1462/64 je zur Hälfte isenburg-büdingisches Lehen der Brand von Buseck und der Schabe (Müller, Ämter im Kreise Gießen, S. 40 Anm. 28).

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dörfeln, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10254> (Stand: 8.11.2017)