Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 4822 Gudensberg
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Bonigel
-
Wüstung · 179 m über NN
Gemarkung Obervorschütz, Gemeinde Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
6 km nordöstlich von Fritzlar.
-
Lage und Verkehrslage:
In der Mitte zwischen Ober-Vorschütz und dem Bonner Holz; Flurname Bonner Holz, Ried, Bonnerloch. Nur ungefähr zu lokalisieren.
-
Ersterwähnung:
1209
-
Letzterwähnung:
1579
-
Historische Namensformen:
- Bonhigelen, in (1209) (Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 56)
- Bonigele, in (1257)
- Bonegel (1316)
- Bone (1341)
- Bonegil (um 1450)
- Bonygell (1536)
- Bonsengell, ahn (1579)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1304: villa
- 1341: Dorf
- 1342: Feldmark
- 1403: Wüstung
- 1496: Hofstatt
- 1536: vormals Dorf
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3525526, 5668537
UTM: 32 U 525442 5666709
WGS84: 51.151266° N, 9.363761° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63400707001
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1403: Amt Gudensberg
-
Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1209, 1310/15, um 1360 und um 1450: Stift Fritzlar hat Einkünfte zu Bonigel.
- 1257: Ritter Burkhard Printsac verspricht Währschaft des Waldes Bonigel zu halten.
- 1302: Adelheid, Witwe des Rupert von Bredenloh, Bürgerin zu Felsberg, vermacht an Heinemann von Pelsberg 2 Hufen zu Bonigel.
- 1304: Hermann von Felsberg verkauft dem Kantor zu Fritzlar 2 Hufen zu Bonigel.
- 1305: Hermann von Grune, Kantor zu Fritzlar, erwirbt Güter zu Bonigel.
- 1316: Gela von Hertingshausen und Erben verkaufen dem Stift Fritzlar ihre Güter zu Bonigel.
- 1319: Die von Linden und von Zennern verkaufen dem Stift Fritzlar eine Hufe zu Bonigel.
- 1341: Gerlach von Ickenhusen verkauft 2 Hufen zu Bonigel wiederkäuflich an Thilo von Elben.
- 1342: Die von Bonigel verkaufen dem Stift Fritzlar ihren Anteil an 2 Hufen zu Bonigel.
- 1496: Hof zu Bonigel vermutlich Besitz der von Elben; die von Siegen verkaufen dem Stift Fritzlar einen Zins von einem Hof zu Bonigel.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Bonigel, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4004> (Stand: 11.7.2016)

