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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1024147614
Fay, Wilhelm [ID = 6590]
- * 1.7.1911 Frankfurt am Main, † 7.2.1980 Frankfurt am Main
Dr. jur. – Jurist, Rechtsanwalt, Politiker, Bürgermeister, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der katholischen Selektenschule, anschließend des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums, 1930 Abitur
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und München
- Mitglied der Zentrumspartei und des Windthorstbundes
- 1934 Referendarsexamen
- 1937 Promotion
- 1.5.1937 Mitglied der NSDAP, SA-Anwärter
- 1939 Assessorenexamen
- 1941 Zulassung als Rechtsanwalt, als Soldat der Marine zum Kriegsdienst eingezogen
- 1945 Landgerichtsrat; Mitbegründer der hessischen CDU
- 1948-1956 ehrenamtlicher Stadtrat in Frankfurt am Main
- 1951-1967 Landesvorsitzender, danach Ehrenvorsitzender der CDU Hessen
- 1952-1961 und 1972/73 Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt
- 5.11.1953-30.11.1970 (als Nachfolger für Elisabeth Pitz-Savelsberg über die Landesergänzungsliste der CDU, Platz 38, 1954 über die CDU-Landesergänzungsliste, Platz 1, 1958 über die CDU-Landesliste, Platz 1) Mitglied des Hessischen Landtags, dort 1962-1970 Vorsitzender des Hauptausschusses, 13.11.1962-1.1968 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion
- 1956-1966 hauptamtlicher Stadtrat in Frankfurt am Main
- 1964 Mitglied der 4., 1969 der 5., 1974 der 6., 1979 der 7. Bundesversammlung
- 7.7.1966-6.7.1972 Bürgermeister und Wirtschaftsförderungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main
- 1970 Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 1971 Großes Verdienstkreuz
- 1978 Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen
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Funktion:
- Hessen, 02. Landtag, Mitglied (CDU), 1953-1954
- Hessen, 03. Landtag, Mitglied (CDU), 1954-1958
- Hessen, 04. Landtag, Mitglied (CDU), 1958-1962
- Hessen, 05. Landtag, Mitglied (CDU), 1962-1966
- Hessen, 06. Landtag, Mitglied (CDU), 1966-1970
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main
- Familie ↑
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Vater:
Fay, Wilhelm, Kurzwarenhändler in Frankfurt am Main
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Mutter:
Fay, Wilhelmine
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 197 (Sabine Hock)
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 126
- Lengemann, Das Hessen-Parlament 1946–1986, Frankfurt am Main 1986, S. 245 f.
- Becker, Hessischer Landtag 1946–1954, Wiesbaden 1978, S. 33
- Albrecht Kirschner, Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“, Wiesbaden 2013
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Bildquelle:
http://www.kas.de/upload/ACDP/CDU/bilder/Hessen07_Fay.jpg
- Zitierweise ↑
- „Fay, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1024147614> (Stand: 1.7.2026)
