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KDR 100, TK25 1900 ff.

Niederbesse

Wüstung · 204 m über NN
Gemarkung Besse, Gemeinde Edermünde, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

4 km nördlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage:

Am Süd-Rand von Besse; Flurname im alten Dorf, im Unterdorf; zwischen den Dörfern; bei der alten Dorfbrücke.

Ersterwähnung:

1217

Letzterwähnung:

1579

Historische Namensformen:

  • Besle inferiori, in (1217) [Schultze, Klöster Kassel Nr. 1377]
  • Besse inferior (1218)
  • Nieder Besse (1307)
  • Nedern Besse (1329)
  • Niddern Besse (1376)
  • Niddern Beß (1557)
  • Niddernbeße (1579)
  • Besse, Nieder(n)
  • Nieder-Besse
  • Niedern-Besse
  • Niedernbesse

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1293: villa.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3527105, 5675891
UTM: 32 U 527020 5674060
WGS84: 51.217295° N, 9.386881° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400201002

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1217: Kloster Weißenstein kauft 2 Hufen zu Nieder-Besse.
  • 1291: Ritter Hartrad von Reichenbach verkauft dem Deutschen Orden Marburg Güter zu Nieder-Besse.
  • 1292: Ritter Eckehard von Felsberg verkauft dem Deutschen Orden Marburg 2 Huben zu Nieder-Besse.
  • 1329: Kloster Ahnaberg verkauft seine Güter zu Nieder-Besse an die von Gudenberg.
  • 1332: Werner von Gudenberg vermacht dem Kloster Ahnaberg 18 Äcker in der Gemarkung Nieder-Besse.
  • 1338: Nieder-Besse an Thilo von Elben verpfändet.
  • 1342: Konrad von Hertingshausen verkauft alle seine Güter zu Nieder-Besse an Kloster Breitenau.
  • 1366: Landgraf Heinrich räumt den Einwohnern zu Nieder-Besse das Forstrecht am Langenberg ein.
  • 1376: Die Landgrafen Heinrich und Hermann versetzen dem Widerold von Wichdorf 2 Huben zu Nieder-Besse.

Zehntverhältnisse:

1557: Hermann von der Malsburg (angeblich) und die von Elben mit Zehnten zu Nieder-Besse belehnt.

1804: Kurfürst Wilhelm belehnt die von der Malsburg mit Zehnten zu Nieder-Besse, folgend Belehnungen bis 1824.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederbesse, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3984> (Stand: 8.11.2017)