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Portrait

Sepp Waller
(1921–1997)

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GND-Nummer

1118099869

Waller, Sepp [ID = 7926]

* 1.4.1921 Eger heute Cheb (Tschechien), † 2.12.1997
Arbeiter, Kreisjugendpfleger, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Volksschule, Bürgerschule, Handelsschule
  • kaufmännischer Praktikant
  • ab 7.8.1938 Mitglied der SS
  • Mitglied der Waffen-SS, SS-Totenkopfdivision
  • 2.5.-15.9.1941 Besuch der SS-Schule Braunschweig
  • 1. Kompanie SS-Panzer-Abwehr Abteilung, 14. Kompanie SS-Gebirgsjäger-Regiment 7, SS Panzerjäger-Ersatzabteilung Hilversum (SS-Totenkopfdivision), 1. Kompanie SS-Aufklärungs-Abteilung (mot.) 6 (WASt Z-Karte 1)
  • aktiver Offizier, Oberleutnant, mehrfach verwundet
  • 1945-1947 Kriegsgefangenschaft, Internierung
  • 1947-1951 Arbeiter in einer Lokomotivfabrik
  • ab 1948 in der Vertriebenenarbeit tätig
  • Mitbegründer der „Deutschen Jugend des Ostens“, Mitglied des Landesvorstandes des Bundes der Vertriebenen und der Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bundes- und Landesvorsitzender „Block Junger Deutscher“
  • 1951-1955 Kreisjugendpfleger
  • 1955-1958 Angestellter im Hessischen Ministerium des Innern
  • 1.12.1958-30.11.1966 Mitglied des Hessischen Landtags (jeweils über die BHE-Landesliste, Platz 6), dort 1958-1966 stellvertretender Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses, 1960-1966 Geschäftsführer der GB/BHE-Fraktion und 19.12.1962-30.11.1966 stellvertretender Vorsitzender der GDP/BHE-Fraktion
  • 1964 Mitglied der 4. Bundesversammlung
  • 10.1966-30.9.1984 Bürgermeister der Stadt Frankenberg, Kreis Waldeck-Frankenberg
  • 1976 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Bundestag (SPD-Landesliste, Platz 113)

Funktion:

  • Hessen, 04. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1958-1962
  • Hessen, 05. Landtag, Mitglied (GDP/BHE), 1962-1966
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Waller, Sepp“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1118099869> (Stand: 1.4.2025)