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Historisches Ortslexikon

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KDR 100, TK25 1900 ff.

Grenf

Wüstung · 326 m über NN
Gemarkung Weißenborn; Ottrau, Gemeinde Ottrau, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Vermutlich 7,5 km südöstlich von Neukirchen.

Lage und Verkehrslage:

Vermutlich zwischen Steinmühle und Boßmühle (s. d.) an der Gemarkungsgrenze von Ottrau und Weißenborn; Flurname Grenfwiese (dicht nördlich der Boßmühle).

Ersterwähnung:

775

Letzterwähnung:

12. Jahrhundert/13. Jahrhundert

Siedlungsentwicklung:

Vermutlich im 12./13. Jahrhundert wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa 780/802 (Urkundenbuch Fulda Nr. 438)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3529085, 5631442
UTM: 32 U 528999 5629629
WGS84: 50.81766° N, 9.411661° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63402006002

Einwohnerstatistik:

  • Vermutlich im 12./13. Jahrhundert wüst.
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 9. Jahrhundert: Hessengau.

Altkreis:

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Vor der Erhebung Hersfeldszum Reichskloster (775) erhält dieses von liberi homines insgesamt 18 Hufen und 18 Mansen in den Orten Kirchheim (Altkreis Hersfeld), Lispenhausen (Altkreis Rotenburg) [fälschlich Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 58: Lautenhausen], Ottrau und Grenf (beide Altkreis Ziegenhain).
  • 780/802 überträgt Brunhart seine Güter in Grenf Kloster Fulda mit allem Zubehör.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Grenf, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4594> (Stand: 8.11.2017)