Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119083388
Hofmann, Werner [ID = 16865]
- * 27.7.1922 Meiningen, † 9.11.1969 Wehrda (Marburg)
Prof. Dr. phil. – Soziologe, Volkswirt, Professor - Wirken ↑
-
Werdegang:
- Besuch der Volksschule und des Gymnasiums Ettal bei München, dort 1941 Reifeprüfung
- 1941 Einzug in die Wehrmacht
- 1941-1943 Besuch der Hamburger Fremdsprachenschule
- Dolmetscher-Examen in Englisch, Französisch und Italienisch
- 1943-1945 Hilfsarbeiter in verschiedenen Industrien in Hamburg und Augsburg, am Kriegsende Sammellager in Jena
- 1946-1948 Studium der Nationalökonomie an den Universitäten Leipzig und München
- 1948 Diplom in Volkswirtschaft an der Universität München
- Privatassistent von Geheimrat Professor Dr. Adolf Weber an der Universität München
- 1953 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München
- ab November 1955 Assistent, ab 3.1956 Wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Sozialwissenschaften in Wilhelmshaven
- bis 1957 Mitarbeit am Lehrbuch „Kurzgefasste Volkswirtschaftspolitik“ von Prof. Dr. Adolf Weber
- 1958 Habilitation für Volkswirtschaft und Wirtschaftssoziologie an der Hochschule für Sozialwissenschaften Wilhelmshaven
- Sommersemester 1956 Erweiterung der Venia legendi auf das Gesamtgebiet der Soziologie
- ab 1962 Lehrtätigkeit an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen
- 1964 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen
- März 1965 Ablehnung eines Rufes an die Technische Hochschule Hannover
- 1966-1969 ordentlicher Professor für Soziologie und Direktor des Soziologischen Instituts der Universität Marburg
-
Studium:
- 1946-1948 Studium der Nationalökonomie an den Universitäten Leipzig und München
-
Netzwerk:
-
Akademische Qualifikation:
- 1953 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München
- 1958 Habilitation für Volkswirtschaft und Wirtschaftssoziologie an der Hochschule für Sozialwissenschaften Wilhelmshaven
-
Akademische Vita:
- Göttingen, Universität / / Volkswirtschaftslehre / außerplanmäßiger Professor / 1964-1966
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Soziologie / ordentlicher Professor / 1966-1969
-
Werke:
- Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (1954)
- Wohin steuert die Sowjetwirtschaft?, Berlin 1955
- Die Arbeitsverfassung der Sowjetunion, Berlin 1956
- Gesellschaftslehre als Ordnungsmacht, Berlin 1961
- Die säkulare Inflation, Berlin 1962
- Ideengeschichte der sozialen Bewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, Berlin 1962
- Stalinismus und Antikommunismus. Zur Soziologie des Ost-West-Konflikts, Frankfurt am Main 1967
- Universität, Ideologie, Gesellschaft: Beiträge zur Wissenschaftssoziologie, Frankfurt am Main 1968
- Grundelemente der Wirtschaftsgesellschaft, Reinbek 1970
- Abschied vom Bürgertum. Essays und Reden, Frankfurt am Main 1970
-
Lebensorte:
- Ettal; Hamburg; Augsburg; Jena; Marburg
- Familie ↑
-
Vater:
Hofmann, Rudolf, Bankdirektor, Sohn des Joseph Hofmann, Rechtsanwalt, und der Mathilde Strupp
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 9, Berlin 1972, S. 461 f. (Dieter Boris)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 526 f.
- Zitierweise ↑
- „Hofmann, Werner“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119083388> (Stand: 27.7.2026)
