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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Finkenthal
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Wüstung · 416 m über NN
Gemarkung Elbersdorf, Gemeinde Spangenberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
6,5 km ostsüdöstlich von Melsungen.
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Lage und Verkehrslage:
1,5 km westlich von Elbersdorf in der Flur Finkental (hier mittig lokalisiert).
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Ersterwähnung:
1346
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Letzterwähnung:
1398/1456
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Historische Namensformen:
- Vynkentail (1347) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 52 Nr. 156]
- Venkendal (um 1360) [Fritzlarer Kalender]
- Finckenthal (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 8]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3544473, 5665427
UTM: 32 U 544381 5663600
WGS84: 51.122156° N, 9.634155° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63402403003
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Einwohnerstatistik:
- 1398: wüst (Schmincke, Diplomat. 7, 472 KLB ex orig. civit. Spangenb.)
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- Amt Spangenberg
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Altkreis:
Melsungen
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1346/47 verkaufen die von Schlutwinsdorf an den Herren von Treffurt das Finkenthal.
- Seit 1456 war das Finkenthal hessisches Lehen der von Bischofferode.
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Zehntverhältnisse:
1310 hat das Stift Fritzalr den Zehnten, um 1360 den Kornzehnten
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Finkenthal, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5059> (Stand: 19.6.2020)

