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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 61. Kirchhain

Hundorf

Wüstung · 209 m über NN
Gemarkung Rauschenberg, Gemeinde Rauschenberg, Landkreis Marburg-Biedenkopf 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

4 km nördlich von Kirchhain

Lage und Verkehrslage:

Dicht an der Süd-Grenze der Gemarkung an sanftem Rücken auf dem West-Ufer der Wohra; Flurnamen: zu Hundedorf (am Ost-Ufer der Wohra), Homedorf, Hungendorf

Ersterwähnung:

um 1350

Siedlungsentwicklung:

Vielleicht schon 1490 wüste Kermaikfunde des 10.-14. Jahrhundert

Historische Namensformen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3494970, 5636490
UTM: 32 U 494898 5634675
WGS84: 50.863743° N, 8.927499° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

53401705004

Verfassung

Altkreis:

Marburg

Herrschaft:

1358 und1364/67 gehört Hundorf mit Abgaben zur Burg Rauschenberg; im 14. Jahrhundert wird auch Vogtweizen dorthin geliefert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Im 14. Jahrhundert Mühle zu Hundorf genannt 1490 werden die Gebrüder Schneider zu Rauschenberg mit Gütern zu Hundorf belehnt
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hundorf, Landkreis Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/9182> (Stand: 6.6.2024)