Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118762672
Schupp, Johann Balthasar [ID = 9711]
- * 1.3.1610 Gießen, † 26.10.1661 Hamburg
Prof. Dr. theol. – Theologe, Pädagoge, Satiriker, Hochschullehrer - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Schuppe, Johann Balthasar
- Schuppius, Johannes Balthasarus
-
Pseudonym(e):
Antenor; Philandron; Ehrnhold; Philanderson; Mellilambius; Ambrosius
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- 29.3.1610 getauft
- Besuch des Pädagogiums in Gießen
- seit 1625 Studium der Philosophie und Theologie in Marburg
- 18.8.1631 Magister in Rostock
- bis 10.1631 Privatdozent in Rostock, danach in Hamburg und Bremen
- 29.4.1632 Habilitation in Marburg
- 29.8.1632 bis 1634 Stipendiatenmajor
- 5.2.1634 auf drei Jahre beurlaubt
- 3.6.1634 in Leiden immatrikuliert als Begleiter des Rudolf Wilhelm Rau zu Holzhausen
- 1635 Privatdozent der Beredsamkeit an der Universität Marburg
- 1635 ordentlicher Professor der Geschichte und Beredsamkeit an der Universität Marburg
- August 1641 Lizenziat der Theologie an der Universität Marburg
- 1642, 1645 Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg
- 18.1.1642 Prorektor der Universität Marburg
- 1643 Abgeordneter der Universität Marburg auf dem Landtag in Gießen
- 1643 Prediger in der Elisabethkirche in Marburg
- 2.12.1645 Doktor der Theologie in Marburg
- Dezember 1645 Hofprediger, Konsistorialrat und Inspektor der Kirchen und Schulen in Braubach
- 1648 Bevollmächtigter des Landgrafen Johannes von Hessen-Braubach bei den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück
- 25.10.1648 Halten der Dankespredigt in Münster als schwedischer Legationsprediger über die Unterzeichnung der Friedensinstrumente, ebenso am 14.2.1649 nach deren Austausch
- 2.2.1649 zum Pastor an St. Jacobi in Hamburg gewählt, am 20.7.1649 dort eingeführt
-
Funktion:
- Marburg, Universität, Stipendiatenmajor, 1632-1634
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1642
- Marburg, Universität, Prorektor, 1643 (18.1.-31.12.)
- Marburg, Elisabethkirche, Prediger, 1643
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1645
-
Studium:
- ab 1625 Studium der Philosophie und Theologie in Marburg
- 18.8.1831 Magister an der Universität Rostock
-
Akademische Qualifikation:
- 29.4.1632 Habilitation an der Universität Marburg
- 2.12.1645 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Marburg
-
Akademische Vita:
- Rostock, Universität / / / Privatdozent / 1631
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte / Privatdozent / 1632-1634
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Beredsamkeit / Privatdozent / 1635
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Beredsamkeit / ordentlicher Professor / 1635-1645
-
Akademische Ämter:
- 1642, 1645 Dekan der Philosophischen Fakultät in Marburg
- 18.1.1642 Prorektor der Universität Marburg
-
Lebensorte:
- Gießen; Marburg; Rostock; Hamburg; Bremen; Leiden; Braubach am Rhein
- Familie ↑
-
Vater:
Schupp, Johann Eberhard, † 1646, Kaufmann und Ratsherr in Gießen
-
Mutter:
Ruß, Anna Elisabeth, Tochter des Johannes Ruß aus Gießen
-
Partner:
- Helwig, Anna Elisabeth, (⚭ Marburg 1636) † 1650, Tochter des Christoph Helwig, Professor des Hebräischen in Gießen
- Reinkingk, Sophia Eleonora, Heirat Hamburg 1651, Tochter des Dietrich Reinkingk, hessischer Vizekanzler, mecklenburgischer Kanzler, dänischer Rat
-
Verwandte:
- Schupp, Anton Meno <Sohn>, 1637–1703, aus erster Ehe, lutherischer Theologe
- Schupp, Dieterich Balthasar <Sohn>, aus zweiter Ehe
- Schupp, Christiana Sophia <Tochter>, aus zweiter Ehe
- Horst, Johann Daniel <Schwager>, 1616-1685, Arzt, Professor an der Universität Marburg
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 33, Leipzig 1891, S. 67-77 (Carl Bertheau)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 757-759 (Herbert Jaumann)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 735, Nr. 4029
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 562
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [92]
-
Bildquelle:
Sebastian Furck, PPN663951984 Bildnis von Johann Balthasar Schupp, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Schupp, Johann Balthasar“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118762672> (Stand: 1.3.2026)
