Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Rudolf Klapp
(1873–1949)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

116197579

Klapp, Rudolf [ID = 16493]

* 16.2.1873 Arolsen, † 15.2.1949 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. med.; Dr. med. dent. h.c. – Chirurg, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Schule in Korbach, dort Abitur
  • bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel
  • 9.1.1898 Medizinisches Staatsexamen in Kiel, anschließend Praktisches Jahr
  • 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
  • ab 1.5.1899 Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Greifswald
  • 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald
  • 1.11.1904 Umhabilitation an die Universität Bonn
  • 1905 Ernennung zum außerordentlichen Honorarprofessor an der Universität Bonn
  • 30.4.1907 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
  • 1913 Sanitätsdienst im Zweiten Balkankrieg
  • 1914-1918 Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg
  • 5.1.1928 Ernennung zum ordentlichen Professor für Chirurgie sowie zum Direktor der Medizinischen Klinik der Universität Marburg
  • 11.1933 Unterzeichnung des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler
  • Fördermitglied der SS, Mitglied des Amtes für Volksgesundheit, des NS-Lehrerbundes und des NS-Ärztebundes
  • 1943 Verleihung des Titels Dr. med. dent. h. c. der Universität Marburg sowie der Goethe-Medaille
  • bis März 1944 Aufschiebung der Emeritierung auf Antrag der Medizinischen Fakultät und durch Beschluss der Reichsregierung

Funktion:

  • Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1933-1937

Studium:

  • bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel

Akademische Qualifikation:

  • 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
  • 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald

Akademische Vita:

  • Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / Privatdozent / 1904-1905
  • Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Honorarprofessor / 1905-1907
  • Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1907-1928
  • Marburg, Universität / Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / ordentlicher Professor / 1928-1944

Akademische Ämter:

  • 11.1933-1.10.1937 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • ab 1936 Korrespondierendes Mitglied der Gesellschaft der Ärzte Wien

Werke:

Lebensorte:

  • Korbach; Würzburg; München; Marburg

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Klapp, Bernhard, Steuerrat

Mutter:

Scipio, Bertha, * Netze, † Arolsen 17.5.1928, 88 Jahre alt

Partner:

  • Goeldel, Hermine Johanna von, (⚭ Siewisch 8.4.1930)

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Klapp, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116197579> (Stand: 16.2.2026)