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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116197579
Klapp, Rudolf [ID = 16493]
- * 16.2.1873 Arolsen, † 15.2.1949 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. med.; Dr. med. dent. h.c. – Chirurg, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Schule in Korbach, dort Abitur
- bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel
- 9.1.1898 Medizinisches Staatsexamen in Kiel, anschließend Praktisches Jahr
- 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- ab 1.5.1899 Assistenzarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Greifswald
- 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald
- 1.11.1904 Umhabilitation an die Universität Bonn
- 1905 Ernennung zum außerordentlichen Honorarprofessor an der Universität Bonn
- 30.4.1907 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Berlin
- 1913 Sanitätsdienst im Zweiten Balkankrieg
- 1914-1918 Sanitätsdienst im Ersten Weltkrieg
- 5.1.1928 Ernennung zum ordentlichen Professor für Chirurgie sowie zum Direktor der Medizinischen Klinik der Universität Marburg
- 11.1933 Unterzeichnung des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler
- Fördermitglied der SS, Mitglied des Amtes für Volksgesundheit, des NS-Lehrerbundes und des NS-Ärztebundes
- 1943 Verleihung des Titels Dr. med. dent. h. c. der Universität Marburg sowie der Goethe-Medaille
- bis März 1944 Aufschiebung der Emeritierung auf Antrag der Medizinischen Fakultät und durch Beschluss der Reichsregierung
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Funktion:
- Marburg, Universität, Medizinische Fakultät, Dekan, 1933-1937
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Studium:
- bis 1898 Studium der Medizin an den Universitäten Würzburg, München und Kiel
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Akademische Qualifikation:
- 20.6.1898 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- 27.6.1902 Habilitation im Fach Chirurgie an der Universität Greifswald
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Akademische Vita:
- Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / Privatdozent / 1904-1905
- Bonn, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Honorarprofessor / 1905-1907
- Berlin, Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / außerordentlicher Professor / 1907-1928
- Marburg, Universität / Universität / Medizinische Fakultät / Chirurgie / ordentlicher Professor / 1928-1944
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Akademische Ämter:
- 11.1933-1.10.1937 Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Marburg
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Mitgliedschaften:
- ab 1936 Korrespondierendes Mitglied der Gesellschaft der Ärzte Wien
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Werke:
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Lebensorte:
- Korbach; Würzburg; München; Marburg
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Klapp, Bernhard, Steuerrat
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Mutter:
Scipio, Bertha, * Netze, † Arolsen 17.5.1928, 88 Jahre alt
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Partner:
- Goeldel, Hermine Johanna von, (⚭ Siewisch 8.4.1930)
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Verwandte:
- Klapp, Bernhard <Sohn>
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5778 (Marburg, Sterbenebenregister, 1949, Nr. 127)
- HStAM Bestand 922 Nr. 914 (Bad Arolsen, Sterbenebenregister, 1928, Nr. 15)
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Literatur:
- Gerhard Aumüller, Von der Kriegschirurgie zur klinischen Traumatologie : die Entwicklung der Marburger Chirurgie unter Rudolf Klapp (1873 - 1949), in: Günter Hollenberg (Hg.), Die Philipps-Universität Marburg zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus (Hessische Forschungen zur geschichtlichen Landes- und Volkskunde 45), Kassel 2006, S. 177-191
Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“
, München 2001, S. 721- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 288
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 259-270 (Bernhard Klapp)
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
- Zitierweise ↑
- „Klapp, Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116197579> (Stand: 16.2.2026)
