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Hessische Biografie

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Portrait

Ludwig Carl Georg Philipp Freiherr Rivalier de Meysenbug
(1779–1847)

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GND-Nummer

138412774

Rivalier de Meysenbug, Ludwig Carl Georg Philipp Freiherr [ID = 7343]

* 2.10.1779 Kassel, † 30.12.1847 Frankfurt am Main, evangelisch-reformiert
Jurist, Minister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Meysenbug, Carl de
  • Rivalier, Carl
Wirken

Werdegang:

  • Privatunterricht, Besuch der Pension des Professors Klingender
  • ab 1791 Besuch des Lyceums Fridericianum in Kassel
  • ab 2.5.1797 Studium der Rechte an der Universität Göttingen, ab 31.10.1798 in Marburg
  • Januar 1800 Kanzleisekretär in der Geheimen Landkanzlei
  • 1801 gleichzeitig Assessor ohne Stimme bei der Regierung in Kassel
  • nach dem Ende des Kurstaates 1806 mit seiner Familie in Darmstadt, später in Fulda und Liebenstein
  • Eintritt in des westphälischen Justizdienst, ab 1810 Richter am Distriktstribunal erster Instanz des Fulda-Departements in Kassel
  • 7.1.1814-1830 einer der Direktoren (1825: Mitglied der Direktion) des Reformierten Waisenhauses in Kassel, zugleich einer der Direktoren des Prinz Georgischen Fideikommiß (1825 Mitglied der Direktion der Prinz Georgischen Stiftung) in Kassel
  • 1814-1830 einer der Direktoren der Klassenlotterie (1820 Klassenlotteriedirektion, 1823 Lotteriedirektion, 1825 Waisenhauslotterie-Direktion) in Kassel
  • 1814-1833 einer der Direktoren der Leih- und Kommerzbank in Kassel
  • 1814 Justizrat bei Regierung und Konsistorium in Kassel
  • 1815 Geheimer Referendar und Geheimer Kriegssekretär in der Geheimen Kriegskanzlei (Kriegsrat, ab 1819 Geheimer Kabinettsrat)
  • 26.3.1821-1831 Mitglied der Ordenskommission
  • ab 1823 Ehrenmitglied der Zeichenakademie in Hanau
  • 1823 Geheimer Kabinettsrat im Geheimen Kabinett, zugleich (in der Funktion eines Ministerialrats) im Departement des Auswärtigen
  • 28.7.1825 kurhessischer Adelsstand als „Rivalier von Meysenbug“
  • 4.1.1831 kurhessischer Außenminister, zugleich Übertragung der Staatssekretariatsgeschäfte
  • 25.1.1831 Staatsminister im Außerordentlichen Dienst
  • 20.2.1831 gleichzeitig Außerordentlicher Gesandter und Bevollmächtigter Minister am österreichischen Hof
  • 9.9.1831 Dienstentlassung auf Nachsuchen
  • er blieb auch weiterhin an der Seite von Wilhelm II. und trat in den unmittelbaren Dienst des Kurfürsten, der dem Kurprinzen als Mitregenten die Regierungsgeschäfte überließ
  • 15.2.1834 Kaiserlich Österreichischer Freiherrnstand „von Meysenbug“
  • Freimaurer in Kassel

Funktion:

  • Kurhessen, Außenminister, 1831

Lebensorte:

  • Kassel; Göttingen; Marburg; Darmstadt; Fulda; Liebenstein
Familie

Vater:

Rivalier, Louis, GND, 1725–1789, Sekretär der französischen Altstädter Gemeinde in Kassel

Mutter:

Ludemann, Susanne Dorothee, 1743–1785, Heirat Februar 1766, Tochter des August Ludemann, 1705–1779, Kriegs- und Domänenrat, und der Louise Dehaut, † Januar 1789, 72 Jahre, 10 Monate alt

Partner:

  • Hansell, Ernestine* Dorothee Jenaette, (⚭ Kassel 26.3.1803) * Lauterbach 26.3.1784, † Detmold 23.12.1861, Tochter des Georg Hansell, Finanzrat in Lauterbach, und der Wilhelmine Müller

Verwandte:

  • Rivalier de Meysenbug, Ulrich Friedrich Freiherr, * 1803, Vortragender Rat im kurhessischen Außenministerium, Geheimer Legationsrat
  • Rivalier de Meysenbug, Heinrich Otto Freiherr, 1806–1886, GND, seit 1853 katholisch, K.K. Geheimer Rat, Unterstaatssekretär im Ministerium des Kaiserlichen Hauses und des Äußern, verheiratet mit Josephine Freiin Zinn von Zinnenburg
  • Rivalier de Meysenbug, Carl Freiherr <Sohn>, 1807–1866, GND, Lippischer Kammerherr und Hofmarschall, verheiratet mit Sophia Quentell
  • Rivalier de Meysenbug, Wilhelm Freiherr <Sohn>, * Kassel 11.7.1813, † Karlsruhe 14.2.1866, GND, Großherzoglich Badischer Gesandter in Berlin, seit 1856 badischer Minister des Auswärtigen
  • Meysenbug, Malwida von <Tochter>, 1816–1903, Schriftstellerin
  • Rivalier de Meysenbug, Hermann Freiherr <Enkel>, * 1848, GND, Kammerherr, Hauptmann, Schriftsteller
  • Schwarz, Marie <Eneklin>, 1860–1910, Schauspielerin
Nachweise

Quellen:

  • Freundliche Hinweise von Claudia Entschladen

Literatur:

Zitierweise
„Rivalier de Meysenbug, Ludwig Carl Georg Philipp Freiherr“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/138412774> (Stand: 8.12.2025)